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Saarbrücken/Völklingen: Tötungsdelikt in Völklingen vor zwei Jahren

Mordkommission Schillerpark sucht weiterhin nach Zeugen. Die Polizei bittet um Mithilfe und lobt eine Belohnung von 5.000 Euro aus.

Quelle: Polizei Saarland
Foto: Presseportal.de

Saarbrücken/Völklingen (ost)

Heute ist der 18.09.2024, an dem sich das Tötungsdelikt an einem 77-jährigen Mann auf dem Gelände des Schillerparks in Völklingen zum zweiten Mal jährt. Die speziell eingerichtete Mordkommission setzt die Untersuchungen gegen den noch unbekannten Täter fort und bittet erneut um die Unterstützung der Bevölkerung. Die Polizei weist darauf hin, dass die Staatsanwaltschaft Saarbrücken eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für hilfreiche Hinweise ausgelobt hat.

Nach bisherigen Informationen griff ein bisher unbekannter Mann ohne erkennbaren Grund den 77-jährigen Mann aus Schleswig-Holstein mit einem scharfen Gegenstand an. Das Opfer, das auf einer Parkbank am Ehrendenkmal im Schillerpark saß, erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Die Mordkommission erinnert erneut an die Tat vor zwei Jahren und sucht weiterhin nach Zeugen, die Informationen zum Verbrechen liefern können. Besonders interessant könnten Zeugen sein, die sich ungefähr zur Tatzeit (gegen 19:45 Uhr) im Bereich Schillerpark, oberhalb und unterhalb des Ehrenfriedhofs in der Kühlweinstraße oder auch in der Straße Am Kirschenwäldchen aufgehalten haben. Sie werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.

Hinweise oder verdächtige Beobachtungen, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten, werden, auf Wunsch auch vertraulich, unter der Rufnummer 0681/962-2133 oder per E-Mail (LPD211@polizei.slpol.de) vom Kriminaldauerdienst entgegengenommen. Zur Hinweisgebung kann auch die Onlinewache (https://portal.onlinewache.polizei.de/de/) genutzt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Saarland für 2022/2023

Die Mordraten in Saarland zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 22 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 36 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 22 auf 30, während die Anzahl der Verdächtigen von 21 auf 46 anstieg. Von den Verdächtigen waren 17 männlich, 4 weiblich und 9 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 22 36
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22 30
Anzahl der Verdächtigen 21 46
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17 40
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 9 23

Quelle: Bundeskriminalamt

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