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Saarland: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 05.03.2024

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Saarland vom 05.03.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

05.03.2024 – 14:10

GBA: Anklage wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz erhoben

Karlsruhe (ost)

Am 16. Februar 2024 hat die Bundesanwaltschaft vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart Anklage gegen die deutschen und russischen Staatsangehörigen

Waldemar W. und

Natalie S.

erhoben.

Der Beschuldigte Waldemar W. wird verdächtigt, mehrfach gegen das Außenwirtschaftsgesetz verstoßen zu haben (§ 18 Abs. 1, Abs. 7 Nr. 2 AWG i.V.m. einschlägigen EU-Vorschriften). Natalie S. wird der Beihilfe zu einigen dieser Verstöße beschuldigt (§ 18 Abs. 1, Abs. 5 AWG, § 27 StGB).

In der Anklageschrift, die nun zugestellt wurde, wird im Wesentlichen folgender Sachverhalt beschrieben:

Waldemar W. ist Geschäftsführer von zwei von ihm im Saarland gegründeten Unternehmen, die im internationalen Handel mit Elektronikbauteilen tätig sind. Zwischen Januar 2020 und März 2023 exportierte er in 54 Fällen Elektronikbauteile an ein russisches Unternehmen, das militärisches Material und Zubehör herstellt. Darunter fällt auch die "Orlan 10" Drohne, die derzeit von den russischen Streitkräften in der Ukraine eingesetzt wird. Die Bauteile, die der Beschuldigte lieferte, sind Bestandteile dieser Drohne und unterliegen der Russland-Embargo-Verordnung (EU) Nr. 833/2014.

Um die EU-Sanktionen zu umgehen, importierte Waldemar W. die Waren in der Regel aus dem Ausland nach Deutschland und exportierte sie dann - teilweise über ein von ihm kontrolliertes und von Natalie S. geführtes Unternehmen in Baden-Württemberg - nach Russland. Natalie S. unterstützte dieses Vorgehen in 14 Fällen, indem sie dem Vorlieferanten erklärte, dass die Güter in Deutschland bleiben würden. Tatsächlich wurden die Waren jedoch zunächst an zwei zivile Scheinfirmen in Russland exportiert. Diese leiteten die Waren in Absprache mit Waldemar W. an den militärischen Hersteller weiter. Nach Beginn des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 transportierte Waldemar W. die Waren mithilfe von vorgeschobenen Empfängern in Drittstaaten wie Kirgisistan und Hongkong nach Russland.

Der Gesamtwert der illegal exportierten Bauteile beläuft sich auf etwa 875.000 Euro.

Waldemar W. befindet sich seit dem 9. März 2023 in Untersuchungshaft, zunächst aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Mannheim, der am 28. August 2023 durch einen Haftbefehl des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs ersetzt wurde (vgl. Pressemitteilung Nr. 39 vom 29. August 2023). Natalie S. war ebenfalls seit dem 9. März 2023 aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Mannheim in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl wurde am 31. Mai 2023 durch Beschluss des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs außer Vollzug gesetzt.

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Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)
Dr. Ines Peterson
Staatsanwältin beim BGH
Brauerstr. 30
76135 Karlsruhe
Telefon: 0721 8191-4100
Fax: 0721 8191-8492
E-Mail: presse@generalbundesanwalt.de
http://www.generalbundesanwalt.de/

05.03.2024 – 13:45

POL-NK: Vermisstensache Lena Bomborn

66538 Neunkirchen (ost)

Seit dem 04.03.2024, um etwa 16:00 Uhr, wird die 16-jährige Lena Bomborn aus dem elterlichen Wohnsitz in Merchweiler vermisst.

Lena ist ungefähr 158-160cm groß, hat eine schlanke Figur (40kg), lange braune Haare mit einem leichten Rotstich und braune Augen. Sie trägt eine helle Jeans mit Löchern, eine bordeauxrote Jacke mit Pelz an der Kapuze, ein hellblaues Oberteil unter der Jacke und schwarze Turnschuhe (knöchelhoch) mit einem weißen Puma-Logo.

Lena wird als zuverlässig angesehen und die Gründe für ihr Verschwinden sind bisher unbekannt.

Bitte wenden Sie sich bei relevanten Informationen an die Polizeiinspektion Neunkirchen.

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05.03.2024 – 11:25

POL-SL: Nach Durchsuchung von mehreren Objekten im SaarlandDrei Männer festgenommen

Saarbrücken (ost)

Etwa 150 Polizeibeamte des Saarlandes durchsuchten heute Morgen (05.03.2024) gleichzeitig unter Leitung der OK-Abteilung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken insgesamt zehn Objekte im Saarland. Drei Männer wurden vorläufig festgenommen.

Die Einsatzkräfte, darunter auch Spezialeinheiten, erschienen um sieben Uhr heute Dienstag mit Durchsuchungsbeschlüssen des Amtsgerichts Saarbrücken an insgesamt zehn Wohnungen und angemieteten Lagerräumen in Neunkirchen (9) und Saarlouis (1). Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren wegen Wohnungseinbrüchen und Drogenhandel, das vom Dezernat für Eigentumskriminalität LPP 212 des Landespolizeipräsidiums bearbeitet wird.

Bei den Durchsuchungen wurden drei Männer im Alter von 27, 28 und 39 Jahren unter dringendem Tatverdacht vorläufig festgenommen. Ihnen werden mehrere Wohnungseinbrüche, unter anderem im Saarland und der Schweiz, zur Last gelegt. Die Ermittler sind überzeugt, dass das Trio auch mit Betäubungsmitteln gehandelt hat. Bereits am 10.02.2024 wurde ein ebenfalls an den Taten beteiligter 30-jähriger Mann in der Schweiz verhaftet.

Neben hochwertigen Uhren, Bargeld, Mobiltelefonen und Speichermedien stellten die Ermittler auch mehrere Kilogramm Betäubungsmittel sicher (ca. 3 kg Amfetamin, 1 kg Haschisch sowie mehrere Hundert Gramm Marihuana). Die Durchsuchungskräfte fanden auch Utensilien zur Aufzucht und Herstellung von Drogen, die ebenfalls beschlagnahmt wurden.

Die Festgenommenen sollen morgen dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.

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Landespolizeipräsidium Saarland
Stephan Laßotta
Mainzer Straße 134-136
66121 Saarbrücken
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E-Mail: lpp-pressestelle@polizei.slpol.de
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05.03.2024 – 11:20

POL-Lebach: Festnahme nach Verfolgungsfahrt

Saarwellingen (ost)

Am 05.03.2024 um ca. 01:30 Uhr war ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Lebach in Saarwellingen unterwegs. Dort bemerkten sie ein Fahrzeug in der Dillinger Straße, das offensichtlich von einer männlichen Person gefahren wurde, die per Haftbefehl gesucht wurde. Der Fahrer bemerkte das Polizeiauto und versuchte, über mehrere Straßen im Ortszentrum von Saarwellingen zu fliehen, um der Festnahme zu entgehen. Obwohl die Anhaltesignale eingeschaltet waren, flüchtete der Fahrer mit seinem Mercedes mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit durch die Straßen, angesichts der besonderen örtlichen Straßen- und Verkehrsverhältnisse. Das Auto wurde unverschlossen in der Paul-Lincke-Straße gefunden. Die Fahndungsmaßnahmen nach der Person verliefen zunächst ergebnislos. Erst um 02:58 Uhr ergab ein Zeugenhinweis Hinweise auf den möglichen Aufenthaltsort des Flüchtigen in einem Gebäude in der Nähe des abgestellten Autos. Dort wurde der Gesuchte mit Haftbefehl im Keller eines Wohnhauses gefunden und widerstandslos festgenommen.

Bei der Person wurden unter anderem Betäubungsmittel, ein Messer und ein gefälschtes Dokument gefunden. Außerdem war das Kennzeichen des von ihm gefahrenen Autos nicht ausgegeben.

Weitere Ermittlungen stehen noch aus.

Falls Personen durch das Fahrverhalten des Flüchtigen gefährdet wurden, werden sie gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 06881-5050 oder per E-Mail unter pi-lebach@polizei.slpol.de mit der Polizei in Lebach in Verbindung zu setzen.

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05.03.2024 – 08:44

POL-HOM: Raubüberfall auf Tankstelle

Blieskastel (ost)

Am Montag, dem 04.03.2024, ereignete sich ein Raubüberfall auf eine Tankstelle in der Bliesgaustraße in Blieskastel. Zwei bisher unbekannte Täter betraten um 19:07 Uhr das Tankstellengebäude und forderten den Angestellten auf, die Kasse zu öffnen. Währenddessen bedrohte einer der Täter den Angestellten mit einem Messer. Ein hoher dreistelliger Betrag wurde erbeutet und von einem der Täter in einer Plastiktüte verstaut. Danach flüchteten die beiden Täter zu Fuß in Richtung Florianstraße.

Die Beschreibung der beiden Täter lautet wie folgt:

Täter 1: etwa 25-30 Jahre alt, ungefähr 175cm groß, schlank, dunkle kurze Haare, helle Haut, trug eine schwarze Lederjacke, Bluejeans, dunklen Pullover, bedeckte Mund und Nase. Kein Dialekt. Er hielt eine weiße Plastiktüte mit orangen-braunem Aufdruck.

Täter 2: Etwa 25-30 Jahre alt, ungefähr 186cm groß, schlank, dunkle kurze Haare, osteuropäischer Akzent, trug eine schwarze Stoffjacke, Bluejeans, maskiert mit einer hell-grünen OP-Maske über Mund und Nase. Er führte ein Messer bei sich.

Personen, die relevante Informationen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Homburg unter 06841-1060 in Verbindung zu setzen.

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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24