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Saarland: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 04.02.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Saarland vom 04.02.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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04.02.2026 – 21:32

POL-IGB: Zeugen nach Straßenverkehrsgefährdung bei St. Ingbert gesucht

St. Ingbert (ost)

Am Mittwoch, den 04.02.2026, ereignete sich gegen 08:20 Uhr eine Gefährdung des Verkehrs auf der L 126 zwischen St. Ingbert-Rentrisch und Dudweiler.

Ein weißer Lieferwagen soll dabei, eventuell mit SB-Kennzeichen, trotz Gegenverkehr überholt haben. Ein entgegenkommender Fahrer musste daraufhin stark bremsen und konnte nur knapp einen Zusammenstoß verhindern. Aufgrund dieses Manövers mussten auch andere Fahrer teilweise bis zum Stillstand abbremsen. Außerdem kam es zu einem Auffahrunfall.

Personen, die Informationen zu dem Vorfall geben können oder selbst betroffen waren, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion St. Ingbert (06894/1090) in Verbindung zu setzen.

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04.02.2026 – 14:00

KATS-LKMZG: Zugunglück, Stromausfall, Gefahrstoff-Freisetzung: Der Katastrophenschutz-Führungsstab probt für den Ernstfall

Merzig (ost)

Die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal, das Hochwasser zu Pfingsten in verschiedenen Regionen des Saarlandes sowie der kürzliche flächendeckende Stromausfall in Berlin haben deutlich gezeigt, wie schnell komplexe Notlagen entstehen können. Vor diesem Hintergrund hat der Führungsstab für Katastrophenschutz des Landkreises Merzig-Wadern am 31. Januar erneut eine umfassende Stabsrahmenübung des Katastrophenschutz-Führungsstabes durchgeführt. Das Ziel war es, die Führungs- und Entscheidungsstrukturen zu üben und weiter zu festigen - insbesondere bei einer besonders komplexen Schadenslage mit mehreren gleichzeitig ablaufenden Ereignissen. Das Szenario, das zugrunde lag, stellte hohe Anforderungen an alle Beteiligten: Ein schweres Zugunglück, ein flächendeckender Stromausfall sowie die Freisetzung von Gefahrstoffen ereigneten sich gleichzeitig und beeinflussten sich gegenseitig. Eine solche Situation mit mehreren Schadenslagen erfordert eine fortlaufende Bewertung der Lage, Priorisierung sowie enge Abstimmung zwischen dem Katastrophenschutz-Führungsstab und den Einsatzkräften vor Ort. Daher wurden insbesondere die Koordination der Einsatzmaßnahmen, die Steuerung der Ressourcen, die Informationsbeschaffung sowie die Krisenkommunikation trainiert.

Der Führungsstab wird bei besonders schweren oder unübersichtlichen Großschadenslagen oder bei Katastrophen eingesetzt, um die Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte zu koordinieren. Dabei sammelt und bewertet er Informationen, legt Schwerpunkte fest, verteilt Aufgaben und stellt sicher, dass Personal, Material und Unterstützung dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden. Zudem unterstützt der Führungsstab die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung und gewährleistet eine klare und verlässliche Informationsweitergabe nach innen und außen. An der Übung beteiligt waren die Feuerwehren, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst (MHD), die DRK-Wasserwacht, das Technische Hilfswerk (THW), die Polizei, die Bundeswehr, die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) sowie die Kreisverwaltung des Landkreises Merzig-Wadern. Thomas Jager, Kreisbrandinspekteur und Leiter des Führungsstabes, und Übungsleiter Christian Thul betonten, dass solche Übungen ein wesentlicher Bestandteil der Vorsorge seien. Sie ermöglichten es, Abläufe zu überprüfen, Schnittstellen zu verbessern und Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des Katastrophenschutzes im Landkreis Merzig-Wadern zu gewinnen - mit dem Ziel, im Ernstfall schnell, koordiniert und wirksam handeln zu können.

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Ihr Presse-Kontakt:
Landkreis Merzig-Wadern
Stabsstelle Koordination, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bahnhofstraße 44
66663 Merzig
Tel.: 06861/ 80-0
Fax: 06861/ 80-398
E-Mail: presse@merzig-wadern.de


Der Landkreis Merzig-Wadern: besteht aus der Kreisstadt Merzig, der
Stadt Wadern und den Gemeinden Beckingen, Losheim am See, Mettlach,
Perl, Weiskirchen. Im "Grünen Kreis" leben rund 108.960 Bürgerinnen
und Bürger. Daniela Schlegel-Friedrich ist Landrätin des Landkreises
Merzig-Wadern. www.merzig-wadern.de

04.02.2026 – 08:26

POL-SL: Aktionstag gegen strafbare Hasspostings im InternetPolizei vollstreckt mehrere Durchsuchungsbeschlüsse

Saarbrücken (ost)

Im Nachgang zu dem Tod des Polizeibeamten Simon Bohr am 21.08.2025 wurden der Landespolizeidirektion über 330 mutmaßlich strafrechtlich relevante Resonanzstraftaten im Internet bekannt. Im Landeskriminalamt wurde die Ermittlungsgruppe (EG) "Hate Speech" eingerichtet, um sowohl polizei- als auch ausländerfeindliche Straftaten beweissicher zu dokumentieren und konsequent zu verfolgen.

Am heutigen Tag (04.02.2026) vollstreckte die Polizei - unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken - im Rahmen der durch die EG "Hate Speech" bearbeiteten Ermittlungsverfahren mehrere Durchsuchungsbeschlüsse im Saarland sowie den Bundesländern Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

Bei den mehr als 330 mutmaßlich strafrechtlich relevanten Resonanzstraftaten im Internet handelt es sich einerseits um Beiträge, die sich gegen die Person des getöteten Polizisten richten oder allgemein polizeifeindlich motiviert sind. Die Ermittlungen werden in diesem Zusammenhang insbesondere wegen des Verunglimpfens des Andenkens Verstorbener sowie der Billigung von Straftaten geführt. Darüber hinaus befinden sich unter den Ermittlungsverfahren auch wegen des Verdachts der Beleidigung, Volksverhetzung und des Öffentlichen Aufforderns zu Straftaten, indem Beiträge veröffentlicht wurden, die sich in ausländerfeindlicher Weise gegen die Person des Tatverdächtigen richten oder allgemein ausländerfeindlich motiviert erscheinen.

Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken und in enger Zusammenarbeit mit der Zentralen Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI) des Bundeskriminalamtes sowie der Unterstützung der Polizei Rheinland-Pfalz, konnten bislang bereits in über 80 Prozent der Verfahren Beschuldigte identifiziert und aus der vermeintlichen Anonymität des Internets geholt werden.

Die heutigen Durchsuchungsmaßnahmen erstreckten sich auf insgesamt acht Objekte, davon vier im Saarland und jeweils ein Objekt in Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Im Zuge der Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiche Beweismittel (insbesondere IT-Geräte) sicher. Die Auswertungen und Ermittlungen dauern weiterhin an.

Der saarländische Innenminister, Reinhold Jost bedankte sich bei den eingesetzten Kräften und äußerte sich wie folgt: "Durch den heutigen Einsatz wurde ein klares Zeichen gesetzt, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist und Straftaten auch hier konsequent verfolgt werden. Ich bedanke mich daher bei den Einsatzkräften, insbesondere für die gute Zusammenarbeit zwischen den Polizeien der beteiligten Bundesländer."

Die Polizei Saarland weist darauf hin, dass Hass und Hetze im Netz Nährboden für Radikalisierung und Impulsgeber für Gewalttaten sind. Die Bevölkerung wird daher gebeten, die Polizei bei der Bekämpfung von Hasskriminalität zu unterstützen, indem Sie

In diesem Zusammenhang wird auch auf das Kooperationsprojekt "Courage im Netz - Gemeinsam gegen Hass und Hetze" der Landesmedienanstalt Saarland (https://www.lmsaar.de/courage) hingewiesen.

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04.02.2026 – 07:30

HZA-SB: Fluchtversuch bei Zollkontrolle gescheitert; Zoll stoppt illegale Beschäftigung im Raum Kusel und Kaiserslautern

Saarbrücken (ost)

Im Rahmen gezielter Maßnahmen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung haben Bedienstete der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Saarbrücken am Samstag mehrere Baustellen und Gewerbeobjekte im Raum Kusel und Kaiserslautern überprüft. Dabei wurden zahlreiche Verstöße gegen aufenthalts- und sozialversicherungsrechtliche Vorschriften festgestellt.

Am Vormittag kontrollierten die Einsatzkräfte eine größere Baustelle in Kusel. Dort wurden sieben rumänische Arbeitskräfte angetroffen, im Zuge der Überprüfungen ergaben sich in fünf Fällen konkrete Anhaltspunkte bzgl. Verstöße aufgrund unterlassener Meldungen zur Sozialversicherung. Die Ermittlungen hierzu wurden unmittelbar aufgenommen.

Im weiteren Verlauf des Tages überprüften die Zöllner ein größeres Gewerbeobjekt in Kaiserslautern. Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte versuchte sich eine männliche Person durch Flucht der Kontrolle zu entziehen. Durch das schnelle und entschlossene Eingreifen der Beamten konnte der Fluchtversuch jedoch erfolgreich unterbunden werden.

Die anschließenden Überprüfungen brachten den mutmaßlichen Grund für das Verhalten ans Licht: Von insgesamt acht angetroffenen Personen verfügten sieben nicht über den erforderlichen Aufenthaltstitel zur Ausübung einer Beschäftigung in Deutschland. Es handelte sich um Männer zwischen 20 und 30 Jahren aus Belarus, der Ukraine und Serbien, die sich somit illegal in Deutschland aufhielten.

"Der gescheiterte Fluchtversuch verdeutlicht, dass den Betroffenen die Unrechtmäßigkeit ihres Aufenthalts und ihrer Beschäftigung bewusst war. Unsere Kontrollen sind ein wirksames Mittel, um Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung konsequent aufzudecken und zu unterbinden", betont Karin Schmidt, Pressesprecherin des Hauptzollamts Saarbrücken.

Gegen die betroffenen Personen wurden noch vor Ort entsprechende Strafverfahren eingeleitet. In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern wurden weitere Maßnahmen veranlasst. Auch gegen die verantwortlichen Arbeitgeber wird nun ermittelt.

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Hauptzollamt Saarbrücken
Karin Schmidt
Telefon: 0681/83080034
E-Mail: presse.hza-saarbruecken@zoll.bund.de
www.zoll.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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