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Schussabgabe in Schiffweiler: 81-Jähriger vorläufig festgenommen

Polizei nimmt nach Schussabgabe legalen Waffenbesitzer vorläufig fest. Keine Verletzten durch Schreckschusswaffe, weitere Ermittlungen laufen.

Foto: Depositphotos

Saarbrücken/Schiffweiler (ost)

Nach einer Überprüfung durch die Waffenbehörde der zuständigen Kreispolizei in Schiffweiler wurde der Polizei heute (29.01.2026) um 11:40 Uhr ein Schuss gemeldet. Nachdem die Mitarbeiter der Kreispolizeibehörde sich zurückgezogen hatten, wurde die Polizei Saarland über den Notruf informiert und rückte mit starken Kräften an. Der mutmaßliche Schütze wurde schließlich im Gebäude festgenommen. Zum Glück wurde niemand durch den Schuss verletzt.

Am heutigen Tag führte die Kreispolizeibehörde eine Kontrolle bei einem legalen Waffenbesitzer in Schiffweiler durch. Dabei kam es zu einem Vorfall, bei dem ein 81-jähriger Mann einen Schuss abgab, dessen genauer Hergang noch unklar ist. Die Mitarbeiter der Waffenbehörde zogen sich daraufhin zurück und alarmierten die Polizei.

Nachdem die Polizeikräfte das Gebäude betraten, konnten der Mann und die Waffen sicher gestellt werden. Neben den legalen Waffen wurden auch weitere Waffen und Gegenstände sichergestellt.

Bei dem Vorfall, bei dem vermutlich eine Schreckschusswaffe verwendet wurde, wurde niemand verletzt. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall und den sichergestellten Waffen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Saarland für 2022/2023

Die Mordraten in Saarland zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 22 Fälle registriert, von denen alle gelöst wurden. Es gab 21 Verdächtige, darunter 17 Männer, 4 Frauen und 9 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 36, von denen 30 gelöst wurden. Es gab insgesamt 46 Verdächtige, darunter 40 Männer, 6 Frauen und 23 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 22 36
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22 30
Anzahl der Verdächtigen 21 46
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17 40
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 9 23

Quelle: Bundeskriminalamt

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