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Schwerer Raub in Saarbrücken, Polizei sucht dringend nach Zeugen

Eine 90-jährige Frau wurde Opfer eines Raubüberfalls in ihrer Wohnung. Die Täterinnen flüchteten nach der Tat in unbekannte Richtung.

Foto: Depositphotos

Saarbrücken (ost)

Am Montag, dem 20.07.2026, ereignete sich gegen 16:45 Uhr in der Julius-Kiefer-Straße in Saarbrücken ein schwerer Raubüberfall auf eine 90-jährige Frau. Laut aktuellen Ermittlungen klopften zunächst zwei bisher unbekannte weibliche Personen an der Tür des Opfers und forderten Geld. Als die ältere Dame dies verneinte, drangen sie gewaltsam in die Wohnung ein und stießen die Bewohnerin um. Anschließend durchsuchten sie die Wohnung nach Bargeld und Wertgegenständen. Danach flohen die beiden Täterinnen in unbekannte Richtung. Informationen über die Menge des Diebesguts liegen derzeit nicht vor. Die Seniorin erlitt leichte Verletzungen durch den Vorfall. Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Die Polizei bittet Zeugen, die am Montag, dem 20.07.2026, gegen 16:45 Uhr in der Julius-Kiefer-Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben oder sonstige hilfreiche Hinweise zu den beiden Täterinnen oder ihrer Fluchtrichtung geben können, sich mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt (0681/9321233) oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Saarland für 2022/2023

Die Mordraten in Saarland stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 22 Fälle registriert, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 17 Männer, 4 Frauen und 9 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 36, wobei 30 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 46, darunter 40 Männer, 6 Frauen und 23 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 aufgezeichneten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 22 36
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22 30
Anzahl der Verdächtigen 21 46
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17 40
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 9 23

Quelle: Bundeskriminalamt

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