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St. Ingbert-Mitte: Ingewahrsamnahme eines Randalierers in St. Ingbert

Ein Mann randalierte unter Drogen- und Alkoholeinfluss in St. Ingbert, beleidigte Beamte und wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.

Foto: Depositphotos

St. Ingbert-Mitte (ost)

Am Abend des 18.01.2025 gegen 18:15 Uhr verursachte ein Mann, der unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol stand, Unruhe in St. Ingbert. Ein 44-jähriger Einwohner von St. Ingbert fuhr zunächst mit seinem Fahrrad in der Wolfshohlstraße im fließenden Verkehr und schlängelte sich. Als andere Verkehrsteilnehmer auf sein Fehlverhalten aufmerksam wurden, trat er gegen ihre Fahrzeuge. Danach fuhr er weiter durch St. Ingbert, belästigte Passanten und trat auch gegen geparkte Autos. Während die entsprechenden Notrufe bei der Polizei eingingen, begab sich der Mann eigenständig zur Polizei in St. Ingbert. Beim Betreten der Dienststelle begann er sofort, die Beamten zu beschimpfen und zu beleidigen. Letztendlich musste die Polizei ihn in Gewahrsam nehmen, um ihn ausnüchtern zu lassen. Dabei griff er immer wieder die Beamten an, jedoch konnten diese Angriffe abgewehrt werden, niemand wurde verletzt. Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Nach der Ausnüchterung wurde er wieder nach Hause entlassen.

Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall geben können oder selbst geschädigt wurden, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion St. Ingbert (06894/1090) in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Saarland für 2022/2023

Die Drogenraten in Saarland zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 2983 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur 2935 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 2811 im Jahr 2022 auf 2725 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 2538 auf 2445 zurück. Unter den Verdächtigen waren 2133 Männer und 405 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2102 Männer und 343 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 564 im Jahr 2022 auf 624 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.983 2.935
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.811 2.725
Anzahl der Verdächtigen 2.538 2.445
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.133 2.102
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 405 343
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 564 624

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Saarland für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 99415 Verkehrsunfälle in Saarland. Davon waren 13027 Unfälle mit Personenschaden, was 13.1% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 3546 Fälle aus, was 3.57% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 714 Fällen oder 0.72% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 82128 Fälle, was 82.61% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 11666 Unfälle (11.73%), außerorts (ohne Autobahnen) 3709 Unfälle (3.73%) und auf Autobahnen 1009 Unfälle (1.01%). Insgesamt gab es 187 Getötete, 3408 Schwerverletzte und 12789 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 99.415
Unfälle mit Personenschaden 13.027
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 3.546
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 714
Übrige Sachschadensunfälle 82.128
Ortslage – innerorts 11.666
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 3.709
Ortslage – auf Autobahnen 1.009
Getötete 187
Schwerverletzte 3.408
Leichtverletzte 12.789

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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