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St. Ingbert/Neunkirchen: Vorweihnachtliche Verkehrskontrollen in St. Ingbert und Neunkirchen

Polizei deckt zahlreiche Verstöße bei Lieferfahrzeugen auf. Fahrer ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss erwischt. Bußgelder und Sicherheitsleistungen verhängt.

Quelle: Symbolfoto Polizei Saarland
Foto: Presseportal.de

St. Ingbert/Neunkirchen (ost)

Heute (18.12.2025) führte die Polizei von 08:30 bis 13:00 Uhr in St. Ingbert und Neunkirchen Kontrollen an Lieferfahrzeugen durch. Nur bei vier von 20 überprüften Fahrzeugen wurden keine Mängel oder Verstöße festgestellt.

Die Verkehrspolizei der Landespolizeidirektion errichtete in St. Ingbert in der Parallelstraße und in Neunkirchen im Bereich Westspange zwei feste Kontrollstellen. Unter den 20 kontrollierten Fahrzeugen befanden sich 15 Lieferwagen, ein Lastwagen und vier PKWs.

Ein Fahrer wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verfolgt. Ein anderer Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss von Cannabis eingeleitet. Darüber hinaus wurden sechs Verstöße gegen die Fahrpersonalverordnung festgestellt, da die Fahrer keine Nachweise über Lenk- und Ruhezeiten vorlegen konnten. Ein Fahrer hielt die Lenk- und Ruhezeiten nicht ein und muss nun ebenfalls mit einem Bußgeld rechnen. Eine Sicherheitsleistung wurde einbehalten. Eine kontrollierte Person erwartet eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, da sie ein Einhandmesser griffbereit führte. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte weitere Ordnungswidrigkeiten fest, darunter mangelnde Ladungssicherung, technischer Zustand der Fahrzeuge, Gurtverstöße sowie das Nichtmitführen von Führerschein und Zulassungsbescheinigung.

Die Polizei untersagte in vier Fällen die Weiterfahrt aufgrund der festgestellten Verstöße und stellte einen Fahrzeugschlüssel sicher. Neben der Erstellung von fünf Mängelberichten wurden an einem Fahrzeug die Kennzeichen aufgrund fehlenden Versicherungsschutzes zwangsentstempelt.

Die Landespolizeidirektion weist erneut auf verstärkte Kontrollen in der Adventszeit hin.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Saarland für 2022/2023

Die Drogenraten in Saarland zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 2983 Fälle erfasst, wovon 2811 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2538, darunter 2133 Männer, 405 Frauen und 564 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 2935 Fälle registriert, von denen 2725 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 2445, wobei 2102 Männer, 343 Frauen und 624 Nicht-Deutsche betroffen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.983 2.935
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.811 2.725
Anzahl der Verdächtigen 2.538 2.445
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.133 2.102
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 405 343
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 564 624

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Saarland für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Saarland insgesamt 99415 Verkehrsunfälle. Davon waren 13027 Unfälle mit Personenschaden, was 13.1% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 3546 Fälle aus, was 3.57% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 714 Fällen registriert, was 0.72% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 82128 Fälle, was 82.61% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 11666 Unfälle (11.73%), außerorts (ohne Autobahnen) 3709 Unfälle (3.73%) und auf Autobahnen 1009 Unfälle (1.01%). Die Anzahl der Getöteten betrug 187, die der Schwerverletzten 3408 und die der Leichtverletzten 12789.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 99.415
Unfälle mit Personenschaden 13.027
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 3.546
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 714
Übrige Sachschadensunfälle 82.128
Ortslage – innerorts 11.666
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 3.709
Ortslage – auf Autobahnen 1.009
Getötete 187
Schwerverletzte 3.408
Leichtverletzte 12.789

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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