Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

St. Wendel: Computer-Betrug erfolgreich

Am Donnerstag wurde in St. Wendel ein „Enkeltrick“ erfolgreich vollendet. Ein Anrufer gab sich als „Microsoft-Mitarbeiter“ aus und verursachte einen vierstelligen Schaden durch Überweisungen und Bezahl-Codes.

Foto: unsplash

St. Wendel (ost)

Am Donnerstag kam es in St. Wendel zur Vollendung eines sogenannten „Enkeltricks“. Im vorliegenden Fall gab sich ein Anrufer bei dem hier 65jährigen Geschädigten als „Microsoft-Mitarbeiter“ aus. Der Mann habe Englisch gesprochen und auch einen Text in Englisch auf den Computer des Geschädigten gesendet. Nach erfolgter Übersetzung gab man dem Geschädigten zu verstehen, dass Hacker auf seinem Computer gewesen seien. Um diese festsetzen zu können, solle er nun mehrere Überweisungen im Online-Banking tätigen und darüber hinaus digitale Zahlungskarten kaufen gehen, was der Geschädigten auch tat. Solche Karten erhält man in Supermärkten oder Tankstellen. Nachdem er diese erworben hatte, gab er die Codes an den angeblichen „Microsoft-Mitarbeiter“ durch. Insgesamt ist dem Geschädigten hier durch die Überweisungen und Durchgabe der Bezahl-Codes ein Schaden im vierstelligen Bereich entstanden. Daher rät ihnen die Polizei: Seien Sie misstrauisch, wenn am Telefon oder über einen Messenger-Dienst Bargeld, Wertsachen oder eine Überweisung von Ihnen verlangt werden!

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Saarland für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Saarland zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 1167 Fälle registriert, wovon 578 gelöst wurden. Es gab insgesamt 341 Verdächtige, darunter 214 Männer, 127 Frauen und 75 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 1112, wobei 576 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg jedoch auf 386, wobei 255 Männer, 131 Frauen und 102 nicht-deutsche Verdächtige beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.167 1.112
Anzahl der aufgeklärten Fälle 578 576
Anzahl der Verdächtigen 341 386
Anzahl der männlichen Verdächtigen 214 255
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 127 131
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 75 102

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24