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St. Wendel: Knall in Gaststätte verletzt Gäste

Drei Gäste wurden durch den Knall leicht verletzt, nachdem ein Mann mit einem Wikinger Kostüm eine Spielzeugpistole abfeuerte.

Foto: Depositphotos

St. Wendel (ost)

Am Sonntagabend um 20:00 Uhr gab es in einer Gaststätte in der Balduinstraße in St. Wendel einen Vorfall, bei dem zwei Männer (28-/29 Jahre) und eine Frau (28 Jahre) leicht verletzt wurden. In der gut besuchten Kneipe kam es zu einem Handgemenge, bei dem ein unbekannter Mann in einem Wikingerkostüm mehrmals eine scheinbare Pistole direkt vor dem Gesicht der Opfer abfeuerte. Es wird angenommen, dass es sich um eine Spielzeugpistole mit Platzpatronen handelte. Die drei Verletzten erlitten dadurch ein Knalltrauma und zwei von ihnen zudem leichte Gesichtsverletzungen. Der Täter verließ danach die Gaststätte in unbekannte Richtung. Er wurde als 170-180cm groß, europäisch aussehend, Ende 20/Anfang 30 Jahre alt und deutschsprachig beschrieben. Er soll von einer Frau in einem Tigerkostüm begleitet worden sein. Ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt wurde eingeleitet.

Weitere Opfer oder Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in St. Wendel in Verbindung zu setzen. Tel.: 06851/898-0

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Saarland für 2022/2023

Die Mordraten in Saarland zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 22 Fälle registriert, die alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 17 Männer, 4 Frauen und 9 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 36, von denen 30 gelöst wurden. Es gab insgesamt 46 Verdächtige, darunter 40 Männer, 6 Frauen und 23 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 22 36
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22 30
Anzahl der Verdächtigen 21 46
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17 40
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 9 23

Quelle: Bundeskriminalamt

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