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Stadt Blankenberg: Feuerwehrübung bei Rolf Fensterbau

Eine Großübung der Feuerwehr Hennef in einem Produktionsbetrieb mit 60 Einsatzkräften zur Menschenrettung und Brandbekämpfung.

Foto: Unsplash

Hennef (ost)

Trainingsdatum: 08.09.2026, um 19:00 Uhr

Übungsgelände: Hennef-Uckerath, Rolf Fensterbau, Irmenbitze

Thema: Angenommene Situation: Brand in einem Produktionsbetrieb mit Rettung von Personen

Einsatzleiter: Brandoberinspektor Frank Heimann

Übungsleiter: Oberbrandmeister Andreas Becker sowie Hauptbrandmeister Marcus Wetzel

Feuerwehrkräfte: Feuerwehr Hennef mit den Einheiten Uckerath, Stadt Blankenberg und Hennef-Mitte

Anzahl der Einsatzkräfte: ca. 60

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In den Abendstunden des 8. September 2026 fand in Hennef-Uckerath eine Großübung mit drei Einheiten der Feuerwehr Hennef statt. Etwa 60 Feuerwehrleute der Einheiten Uckerath, Stadt Blankenberg und Hennef-Mitte nahmen teil, um die Rettung von Menschen und die Brandbekämpfung in einem Produktionsbetrieb zu üben.

Der Übungsort war die Firma Rolf Fensterbau in Hennef-Uckerath. Das 1980 in Ruppichteroth gegründete Unternehmen für Fensterbau verlegte seinen Standort vor etwa 30 Jahren nach Hennef-Uckerath. Heute befindet sich die Firma auf einem Betriebsgelände von etwa 10.000 Quadratmetern mit eigener Fensterproduktion und einem Fuhrpark von rund 38 Fahrzeugen. Mit rund 120 Mitarbeitern zählt Rolf Fensterbau zu den größten privaten Arbeitgebern in Hennef.

Aufgrund der Größe des Betriebsgeländes und der verarbeiteten Kunststoffmaterialien sind Übungen dieser Art für die Feuerwehr von großer Bedeutung. Die Feuerwehrleute können die örtlichen Gegebenheiten kennenlernen, die optimale Positionierung der Fahrzeuge testen und die Organisation der Löschwasserversorgung üben.

Das Szenario der Übung war entsprechend aufgebaut. Es wurde angenommen, dass es zu einer Verpuffung im Kompressorraum im ersten Stock des Produktionsgebäudes mit anschließender Brandentwicklung kam. Zwei Mitarbeiter wurden als vermisst gemeldet.

Nachdem die Feuerwehrleute per Funkmeldeempfänger alarmiert wurden, trafen zuerst die Einsatzkräfte der Einheit Uckerath ein. Sie leiteten die ersten Maßnahmen ein, stellten den Verteiler auf und bereiteten die Brandbekämpfung sowie die Rettung der Personen vor.

Währenddessen trafen auch die Einheiten Stadt Blankenberg und Hennef-Mitte ein.

Die Einheit Stadt Blankenberg richtete einen Faltbehälter mit etwa 15.000 Litern Löschwasser ein. Zusätzlich wurde die Wasserversorgung über das vorhandene Hydrantennetz sowie die beiden Tankfahrzeuge der Einheit Uckerath gewährleistet. Ein landwirtschaftlicher Lohnunternehmer war ebenfalls mit einem 20.000-Liter-Wasserfass vor Ort.

Die Einheiten Stadt Blankenberg und Hennef-Mitte errichteten daraufhin eine Riegelstellung, um die angrenzende Bebauung vor einer Brandausbreitung zu schützen. Zur Brandbekämpfung und zur Aufrechterhaltung der Riegelstellung wurden insgesamt vier C-Rohre verwendet, davon zwei im Innenangriff. Ein B-Rohr wurde für den Außenangriff eingesetzt. Zusätzlich wurde ein Wenderohr über die Drehleiter betrieben.

Neben den Feuerwehrleuten waren viele Zuschauer vor Ort, darunter auch Mitglieder des Stadtrates, die sich ein Bild von der Übung machten. Anwesend waren auch der Beigeordnete Michael Walter, der stellvertretende Bürgermeister Max Heller und die Feuerwehrleitung von Hennef, die die Übung als Beobachter begleitete.

Nach Abschluss der Übung lud der Geschäftsführer Frank Alefelder die Einsatzkräfte zu Grillwürstchen und Kaltgetränken ein.

Die Feuerwehr Hennef zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf und den Ergebnissen der Übung. Es konnten wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse für den Ernstfall gesammelt werden – einen Ernstfall, der hoffentlich nie eintreten wird.

Quelle: Presseportal

nf24