Eine über 80-jährige Frau aus Saarbrücken übergab Goldbarren im sechsstelligen Wert, nachdem sie von angeblichen Kriminalbeamten kontaktiert wurde.
Telefonbetrug: Falsche Polizeibeamte erbeuten Goldbarren

Saarbrücken (ost)
Saarbrücken. Während des Zeitraums von Oktober 2023 bis März 2024 wurde eine ältere Frau in Saarbrücken mehrmals von Telefonbetrügern kontaktiert, sowohl telefonisch als auch über einen Messengerdienst. In dem Glauben, bei der Aufklärung eines Verbrechens zu helfen, übergab die Frau Goldbarren im Wert eines sechsstelligen Betrages.
Im Oktober 2023 rief ein vermeintlicher Kriminalbeamter die Frau in Saarbrücken an. Er teilte ihr mit, dass ihr Name auf einer Liste stehe, die von Betrügern beschlagnahmt worden sei. Um die Ermittlungen zu unterstützen, solle sie Goldbarren bei einer Bank erwerben. Die gutgläubige Frau folgte diesem Vorschlag und legte nach erneuter Kontaktaufnahme die Goldbarren vor ihrer Haustür ab.
Daraufhin kontaktierte ein anderer angeblicher Kriminalbeamter die misstrauisch gewordene Frau über einen Messengerdienst. Als Ersatz für die übergebenen Goldbarren wurde ihr ein falscher Goldbarren vor die Haustür gelegt. Dies veranlasste die Frau schließlich dazu, weitere Goldbarren zu erwerben und diese in der vergangenen Woche erneut vor ihrer Haustür zur Abholung bereitzulegen. Erst nach einem Gespräch mit einem Bekannten fiel der Betrug auf.
Das Landespolizeipräsidium des Saarlandes warnt erneut vor solchen fragwürdigen, betrügerischen Anrufen! Mit den folgenden Ratschlägen können Sie sich schützen:
Weitere Informationen zu Enkeltrick, Schockanrufen und anderen Betrugsmaschen finden Sie im Internet unter www.polizei.saarland.de.
Kontakt:
Landespolizeipräsidium Saarland
Stephan Laßotta
Mainzer Straße 134-136
66121 Saarbrücken
Telefon: 0681/ 962-8011
E-Mail: lpp-pressestelle@polizei.slpol.de
Internet: www.polizei.saarland.de
Twitter: https://twitter.com/polizeisaarland?lang=de
Facebook: https://de-de.facebook.com/Polizei.Saarland
Instagram: https://www.instagram.com/polizei_saarland
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCjrFf1AVlv7NqaGzigS1R-g
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Cybercrime-Statistiken in Saarland für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Saarland zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 1316 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 1167 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 561 im Jahr 2021 auf 578 im Jahr 2022 an. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 377 im Jahr 2021 auf 341 im Jahr 2022. Unter den Verdächtigen waren 251 Männer, 126 Frauen und 82 Nicht-Deutsche im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 214 Männer, 127 Frauen und 75 Nicht-Deutsche waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.316 | 1.167 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 561 | 578 |
| Anzahl der Verdächtigen | 377 | 341 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 251 | 214 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 126 | 127 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 82 | 75 |
Quelle: Bundeskriminalamt








