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Verdacht des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in Saarbrücken

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen acht Beschuldigte wegen Drogenhandels. Zwei Männer wurden vorläufig festgenommen und Beweismittel sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Saarbrücken (ost)

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken führt derzeit zwei Ermittlungsverfahren gegen insgesamt acht Verdächtige (fünf Männer und drei Frauen im Alter von 26 bis 63 Jahren) wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabis in nicht unerheblicher Menge. Am heutigen Donnerstag (08.01.2026) wurden Durchsuchungsbeschlüsse von Einsatzkräften der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) – bestehend aus dem Landeskriminalamt Saarland und dem Zollfahndungsamt Frankfurt am Main – vollstreckt. Dabei wurden zwei Männer vorläufig festgenommen und verschiedene Gegenstände sichergestellt.

Insgesamt wurden neun Objekte im Regionalverband Saarbrücken von Polizei- und Zollkräften durchsucht, darunter die Wohnungen der Verdächtigen und andere Räumlichkeiten, in denen Betäubungsmittel vermutet wurden.

Die Polizei nahm einen 45-jährigen und einen 36-jährigen Mann aus dem Regionalverband Saarbrücken vorläufig fest. Beide Männer werden dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt.

Bei den Durchsuchungen wurden neben verschiedenen Betäubungsmitteln (u.a. Heroin im Kilobereich, Kokain und Amphetaminöl in nicht unerheblicher Menge sowie Cannabis) auch ein Baseballschläger, eine scharfe Schusswaffe, Bargeld im niedrigen sechsstelligen Bereich sowie elektronische Geräte und Datenträger sichergestellt, die anschließend ausgewertet werden müssen.

Die Ermittlungen dauern an.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Feststellung einer strafrechtlichen Schuld ausschließlich den Gerichten vorbehalten ist und die Verdächtigen bis zu einer möglichen rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig gelten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Saarland für 2022/2023

Die Drogenraten im Saarland zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 2983 Fälle registriert, von denen 2811 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2538, darunter 2133 Männer, 405 Frauen und 564 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 2935, von denen 2725 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2445, darunter 2102 Männer, 343 Frauen und 624 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.983 2.935
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.811 2.725
Anzahl der Verdächtigen 2.538 2.445
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.133 2.102
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 405 343
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 564 624

Quelle: Bundeskriminalamt

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