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Verfolgungsfahrt mit Verkehrsunfall in Kirkel-Limbach

Am Morgen des 19.06.2024 flüchtete ein Audi A6 vor der Polizei in einer riskanten Verfolgungsfahrt. Zwei Insassen wurden festgenommen, ein dritter flüchtete.

Foto: Depositphotos

Zweibrücken / Kirkel-Limbach (ost)

Früh am 19.06.2024 um 06:45 Uhr führten Beamte der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern in Zweibrücken-Hornbach eine Grenzkontrolle im Zusammenhang mit der Fußball-EM durch. Der Fahrer eines grünen Audi A6 ignorierte die Stoppschilder der Polizei und floh mit überhöhter Geschwindigkeit und riskanten Manövern vor dem verfolgenden Streifenwagen. Die Verfolgungsjagd führte von Hornbach zum Flugplatz Zweibrücken und dann auf die BAB 8 Richtung Saarland. An der Ausfahrt Einöd verließ der Fahrer die Autobahn, um dann über Ingweiler, Wörschweiler und Schwarzenacker erneut in Einöd auf die Autobahn Richtung Neunkirchen zu fahren. An der Ausfahrt Kohlhof wurde die Autobahn erneut verlassen. Die Fahrt führte über Furpach zum Schwimmbad Lakai, wo das Auto gewendet wurde und dann zurück in Richtung Furpach, Bayrisch Kohlhof nach Limbach gefahren wurde. Am Ortsausgang verlor der Fahrer um 07:15 Uhr die Kontrolle über sein Auto und kollidierte mit einem links geparkten Auto und einer Begrenzungsmauer. Zwei Insassen flüchteten sofort zu Fuß vor den sofort eintreffenden Beamten der Polizei Homburg. Einen dritten Mitfahrer ließen sie im verunfallten Auto zurück. Durch umfangreiche Fahndungs- und Suchmaßnahmen, mit Unterstützung der Polizeiinspektionen Bundespolizei Saarbrücken, Neunkirchen und St. Ingbert, der Hundestaffel und der Drohneneinheit der Bereitschaftspolizei, konnten die beiden flüchtigen Insassen nach etwa drei Stunden Suche im Wohngebiet in Limbach aufgespürt und festgenommen werden. Bei den drei Insassen handelt es sich um einen 21- und einen 24-jährigen aus Homburg sowie einen 22-jährigen aus Limbach. Alle drei wurden leicht verletzt. Gegen die Verdächtigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotenen Autorennen, Fahrerflucht und weiterer Straftaten eingeleitet. Das genutzte Auto war weder zugelassen noch versichert und mit gestohlenen Kennzeichen versehen. Der 21-jährige aus Homburg, der der Polizei wegen zahlreicher Eigentums- und Verkehrsdelikte bekannt ist, gab an, das Auto gefahren zu haben. Blutentnahmen wurden durchgeführt, um die Fahrtüchtigkeit aufgrund des Verdachts auf Drogeneinfluss festzustellen. Der Unfall verursachende Wagen und der geparkte Wagen erlitten Totalschäden. Ein weiteres geparktes Auto wurde durch Trümmerteile beschädigt.

Zeugen, die während der Verfolgungsjagd gefährdet oder geschädigt wurden oder Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Homburg unter (06841/1060) zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Saarland für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Saarland insgesamt 31.067 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.380 Unfälle mit Personenschaden, was 10,88% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 1.241, was 3,99% entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,94% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 26.154, was 84,19% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 23.323 innerorts (75,07%), 5.711 außerorts (ohne Autobahnen) (18,38%) und 2.033 auf Autobahnen (6,54%). Es gab insgesamt 30 Getötete, 620 Schwerverletzte und 3.527 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 31.067
Unfälle mit Personenschaden 3.380
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.241
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 26.154
Ortslage – innerorts 23.323
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 5.711
Ortslage – auf Autobahnen 2.033
Getötete 30
Schwerverletzte 620
Leichtverletzte 3.527

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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