Beamte entdecken Verstöße gegen Drogen- und Verkehrsrecht, Kennzeichendiebstahl, Urkundenfälschung und Meldegesetz. Ermittlungen zu insgesamt neun Verstößen laufen.
Verkehrskontrolle in Dillingen/Saar deckt zahlreiche Straftaten auf

Saarbrücken/Dillingen (ost)
Polizeibeamte führten gestern (02. Mai 2024) um 20:50 Uhr eine Verkehrskontrolle in der Innenstadt von Dillingen durch. Während der Überprüfung eines schwarzen Kleinwagens und seines 22-jährigen Fahrers wurden von den Polizeibeamten neun Verstöße festgestellt.
Bei dem Verkehrsteilnehmer aus Syrien ergaben sich Hinweise darauf, dass er aufgrund vorherigen Konsums von berauschenden Mitteln nicht mehr in der Lage war, ein Kraftfahrzeug sicher im öffentlichen Straßenverkehr zu führen. Daher wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe angeordnet. Ein hinzugezogener Arzt führte schließlich die Blutentnahme auf einer nahegelegenen Polizeidienststelle durch. Da der 22-Jährige auch keine erforderliche Fahrerlaubnis für das Führen eines Kraftfahrzeugs vorweisen konnte, ermittelt die Polizei zusätzlich wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Im Fahrzeug entdeckten die Beamten Haschisch, dessen Menge die seit dem 01. April 2024 gültige Freimenge an Cannabis-Produkten überschritt. Daher wurden die Betäubungsmittel vor Ort beschlagnahmt und es wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
Während der Fahrzeugkontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass das angebrachte Kennzeichen nicht für den schwarzen Kleinwagen, sondern für ein anderes Fahrzeug ausgegeben war. Zudem war das Fahrzeug weder ordnungsgemäß zugelassen noch versichert. Daher wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Kennzeichendiebstahls, der Urkundenfälschung, eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie steuerrechtlicher Bestimmungen eingeleitet. Bei einer umfassenden Überprüfung des Fahrers wurde zudem festgestellt, dass er anscheinend gegen das Meldegesetz verstoßen hat.
Die Ermittlungen zu den insgesamt neun Verstößen dauern an.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Saarland für 2021/2022
Die Drogenraten in Saarland zwischen 2021 und 2022 blieben relativ stabil. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 3070 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 2815 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2558, wobei 2157 männliche und 401 weibliche Verdächtige waren. 449 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 2983, wobei 2811 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2538, darunter 2133 Männer und 405 Frauen. 564 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.070 | 2.983 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.815 | 2.811 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.558 | 2.538 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.157 | 2.133 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 401 | 405 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 449 | 564 |
Quelle: Bundeskriminalamt








