Die Polizei zieht Bilanz nach Kontrollen auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Insgesamt wurden 160 Fahrzeuge kontrolliert und mehrere Straftaten festgestellt.
Vorweihnachtliche Verkehrskontrolle in Saarbrücken

Saarbrücken (ost)
Gestern (15.12.2025) haben die Verkehrspolizei, die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt und die Bereitschaftspolizei in Saarbrücken Kontrollstellen am Hauptfriedhof im Deutschmühlental und der Mainzer Straße eingerichtet. Der Fokus lag auf der Bekämpfung von Alkohol und anderen berauschenden Substanzen im Straßenverkehr. Insgesamt wurden 160 Fahrzeuge kontrolliert und es wurden mehrere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten festgestellt.
In den letzten Jahren gab es in der Adventszeit mehr Verkehrsunfälle unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen als im Jahresdurchschnitt. Aus diesem Grund finden in der Vorweihnachtszeit verstärkte Kontrollen hinsichtlich Alkohol und Drogen im Straßenverkehr statt. Auch gestern von 17:30 Uhr bis 22:30 Uhr.
Etwa 30 Einsatzkräfte der beteiligten Dienststellen haben am Hauptfriedhof im Deutschmühlental und in der Mainzer Straße in Saarbrücken 160 Fahrzeuge kontrolliert. Es gab insgesamt vier Strafanzeigen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr (aufgrund von Betäubungsmitteln), zwei Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eine Anzeige wegen Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Neben den strafrechtlichen Verstößen wurden auch mehrere Ordnungswidrigkeiten festgestellt und entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet. Insgesamt wurden fünf Personen Blutproben entnommen.
Die Landespolizeidirektion weist nochmals auf die verstärkten Kontrollmaßnahmen in der Adventszeit mit Schwerpunkt Alkohol und Drogen im Straßenverkehr hin.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Saarland für 2022/2023
Die Drogenraten im Saarland zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 2983 Fälle erfasst, von denen 2811 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2538, wobei 2133 männlich und 405 weiblich waren. 564 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 2935 Fälle registriert, von denen 2725 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 2445, wobei 2102 männlich und 343 weiblich waren. 624 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.983 | 2.935 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.811 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.538 | 2.445 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.133 | 2.102 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 405 | 343 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 564 | 624 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Saarland für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 99415 Verkehrsunfälle in Saarland. Davon waren 13027 Unfälle mit Personenschaden, was 13.1% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 3546 Unfälle aus, was 3.57% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 714 Fällen registriert, was 0.72% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 82128, was 82.61% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 11666 Unfälle (11.73%), außerorts (ohne Autobahnen) 3709 Unfälle (3.73%) und auf Autobahnen 1009 Unfälle (1.01%). Insgesamt gab es 187 Getötete, 3408 Schwerverletzte und 12789 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 99.415 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.027 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 3.546 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 714 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 82.128 |
| Ortslage – innerorts | 11.666 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 3.709 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.009 |
| Getötete | 187 |
| Schwerverletzte | 3.408 |
| Leichtverletzte | 12.789 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








