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31-Jähriger greift Sicherheitskräfte am Magdeburger Hauptbahnhof an

Am Dienstag, 3. November 2026, hielt er sich um 06:30 Uhr dort auf und missachtete eine Aufforderung zum Verlassen. Später wurde ein Bundespolizist leicht verletzt, ein Atemalkoholtest ergab 2,53 Promille.

Foto: unsplash

Magdeburg (ost)

Am Dienstag, den 3. November 2026, befand sich um 06:30 Uhr ein stark alkoholisierter 31-Jähriger ohne erkennbare Reiseabsichten im Bereich des Magdeburger Hauptbahnhofes. Daraufhin wandten sich Mitarbeiter der DB-Sicherheit an den Mann und verlangten, dass er den Bahnhof verlässt. Er ignorierte die Aufforderung und attackierte die Bahnmitarbeiter. Glücklicherweise gelang es ihnen, den Angriff abzuwehren, den Unruhestifter zu Boden zu bringen und ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten festzuhalten. Anschließend wurde er in die Räume der Bundespolizei am Hauptbahnhof mitgenommen. Während der polizeilichen Maßnahmen trat er im Gewahrsamsbereich plötzlich in Richtung der beteiligten Einsatzkräfte. Dabei traf er einen Beamten an der Schutzweste, woraufhin dieser nach hinten fiel und eine leichte Verletzung am Ellenbogen erlitt. Ein Atemalkoholtest bei dem Straftatverdächtigen zeigte 2,53 Promille an. Bei einem Drogenschnelltest wurde Kokain nachgewiesen. Wegen des gesundheitlichen Allgemeinzustandes des Mannes sowie seines Alkohol- und Betäubungsmittelkonsums riefen die Bundespolizisten einen Rettungswagen. Dieser traf kurz darauf zusammen mit dem Notarzt ein, und sie brachten den eritreischen Staatsangehörigen in ein umliegendes Krankenhaus. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs, tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Körperverletzung eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen-Anhalt für 2022/2023

In Sachsen-Anhalt sank die Zahl der erfassten Drogendelikte von 9.258 im Jahr 2022 auf 8.652 im Jahr 2023, ein Rückgang um rund 6,5 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ging von 8.623 auf 8.055 zurück. Auch die Zahl der Tatverdächtigen sank von 7.615 auf 7.052: 2022 waren darunter 6.417 Männer und 1.198 Frauen, 2023 waren es 5.949 Männer und 1.103 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg dagegen von 956 auf 1.244. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 73.917 Fällen die meisten Drogendelikte in Deutschland – rund achteinhalbmal so viele wie Sachsen-Anhalt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.258 8.652
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8.623 8.055
Anzahl der Verdächtigen 7.615 7.052
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.417 5.949
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.198 1.103
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 956 1.244

Quelle: Bundeskriminalamt

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