Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 06.07.2026
Aktuelle Blaulichtmeldungen am 06.07.2026 in Sachsen-Anhalt

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI C: Vollstreckung von zwei Haftbefehlen am Grenzübergang Reitzenhain
Reitzenhain (ost)
Am Samstag, den 4. Juli 2026, um etwa 12:30 Uhr, haben die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz am Grenzübergang in Reitzenhain einen 54-jährigen Mann aus Moldawien kontrolliert, der versuchte, in die Bundesrepublik Deutschland einzureisen. Während der Überprüfung stellten sie fest, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Heidelberg gegen ihn vorlag. Da der Mann die geforderte Geldstrafe in Höhe von 2.800 Euro nicht zahlen konnte, wurde er am Nachmittag in das Gefängnis in Zwickau gebracht, um eine Reststrafe von 56 Tagen zu verbüßen.
Am Sonntag, den 5. Juli 2026, gegen 13:30 Uhr, wurde auch ein 42-jähriger deutscher Staatsbürger am Grenzübergang festgestellt, gegen den ebenfalls ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach vorlag. Er hatte die Wahl, entweder eine Geldstrafe von 2.000 Euro zu zahlen oder eine Reststrafe von 20 Tagen zu verbüßen. Der deutsche Staatsbürger konnte die Geldstrafe von 2.000 Euro sowie die Verwaltungsgebühren von etwa 140 Euro bezahlen und durfte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seine Reise fortsetzen.
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Bundespolizeiinspektion Chemnitz
Pressesprecherin
BPOLI Chemnitz
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BPOLI EBB: 40 Zentimeter großer Stein auf Bahngleis
Löbau (ost)
04.07.2026 | 20:15 Uhr | Löbau
Am vergangenen Wochenende haben unbekannte Täter am Bahnhof Löbau eine gefährliche Barriere für den Zugverkehr errichtet. Am 4. Juli 2026 wurde ein Stein mit den Maßen etwa 40 x 20 x 20 Zentimeter auf das Gleis 3 am Bahnsteig 3 gelegt. Beamte der Bundespolizei entdeckten und entfernten den schweren Gegenstand um 20:15 Uhr während einer Kontrolle des Bahnhofs. Die anwesenden Bahnreisenden konnten keine genaueren Informationen geben. Zu diesem Zeitpunkt war kein Zug im Bahnhof.
Dieser Stein würde bei Überquerung durch ein Schienenfahrzeug zersplittern und kann aufgrund seiner Größe Schäden am Schienenunterbau verursachen oder Menschen auf dem Bahnsteig durch wegfliegende Brocken erheblich verletzen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
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BPOLI EBB: Über sieben Quadratmeter Graffiti geschmiert
Bischofswerda + Löbau + Kubschütz + Bautzen (ost)
Vom 03. bis 04.07.2026 fanden in Bischofswerda, Löbau, Kubschütz und Bautzen unbekannte Täter statt.
Am vergangenen Wochenende wurden an den Bahnhöfen und Haltepunkten Bautzen, Löbau, Bischofswerda und Kubschütz sechs Graffitisymbole mit einer Gesamtfläche von etwa 7,3 Quadratmetern an Wänden und Bahnanlagen gesprüht. Die Bundespolizei hat die Beschädigungen dokumentiert und ermittelt wegen Sachbeschädigung. Der Schaden wird auf etwa 700,00 Euro geschätzt.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
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Alfred Klaner
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BPOLI EBB: Immer wieder Demitz-Thumitz
Demitz-Thumitz (ost)
05.07.2026 | 11:45 Uhr | Demitz-Thumitz
Immer öfter bemerken Bundespolizisten am Bahnhof in Demitz-Thumitz Personen, die die Gleise unerlaubt überqueren und sich dadurch in Gefahr bringen.
Am 5. Juli 2026 war es eine 54-jährige Deutsche, die trotz der Anwesenheit von Bundespolizisten um 11:45 Uhr die Gleise in Richtung Güterbahnhof überquerte, als ein Zug einfuhr. Dieses Mal brachte die Frau auch ihren Hund, den sie dabei hatte, in Gefahr. Die Beamten kontrollierten sie und wiesen sie auf die Risiken hin, die mit solchen Gleisüberschreitungen verbunden sind. Schließlich wurde ihr ein Verwarngeld in Höhe von 35,00 Euro auferlegt.
Der Bahnhof Demitz-Thumitz hat sich mittlerweile zu einem regelrechten Brennpunkt für unerlaubte Gleisüberschreitungen entwickelt - nur um ein paar Meter über die Bahnbrücke abzukürzen. Die Bundespolizei hat ihre Kontrollen in Demitz-Thumitz verstärkt und hofft, dass es nicht zu einem Unfall mit Personen kommt.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
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Ronny Probst
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BPOLI EBB: Im Zug geraucht
Bischofswerda (ost)
03.07.2026 | 15:15 Uhr | Bischofswerda
Die Bundespolizei musste am 3. Juli 2026 gegen 15:15 Uhr am Bahnhof Bischofswerda einen 37-jährigen Deutschen daran hindern, mit dem Zug nach Dresden weiterzufahren.
Der Mann fiel der Zugbegleiterin auf, weil er laute Musik hörte und im Zug rauchte. Da er ihren Aufforderungen nicht nachkam, die Musik abzustellen, rief sie die Bundespolizei. Die Beamten überprüften den Mann beim Halt in Bischofswerda. Es stellte sich heraus, dass er wegen verschiedener Vergehen polizeibekannt war und auch gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen hatte. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten eine kleine Menge Marihuana, die er behalten durfte.
Es wurde eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Bundesnichtraucherschutzgesetz erstellt und der Mann nach erneuter Belehrung aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
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Ronny Probst
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BPOLI EBB: Verbotene Stahlrute im Fahrzeug
Zittau (ost)
05.07.2026 | 07:40 Uhr | Zittau
Während der Überprüfung eines tschechischen Autos am 5. Juli 2026 um 07:40 Uhr auf der Friedensstraße in Zittau entdeckten Bundespolizisten eine illegale Stahlrute.
Der 47-jährige Fahrer aus Vietnam war über Polen eingereist, hatte alle erforderlichen Einreisedokumente dabei, aber in der Rückentasche des Beifahrersitzes befand sich dieses verbotene und gefährliche Werkzeug.
Es wurde beschlagnahmt und eine Anzeige wurde erstattet. Danach durfte der Mann seine Reise fortsetzen.
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BPOLI EBB: Nicht ins Gefängnis....
Zittau (ost)
05.07.2026 | 15:15 Uhr | Zittau
...muss ein 47-jähriger Tscheche.
Am 5. Juli 2026 um 15:45 Uhr wurde ein Mann in Zittau auf der Friedensstraße als Fahrer eines tschechischen Autos kontrolliert, der gerade aus Polen eingereist war. Die Beamten stellten fest, dass er 2024 vom Amtsgericht Schwandorf zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen à 15,00 Euro verurteilt worden war und diese noch nicht bezahlt hatte. Da er in der Lage war, die Gesamtsumme inklusive Verfahrensgebühren in Höhe von 696,50 Euro vor Ort zu begleichen, durfte er seine Reise fortsetzen.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
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BPOLI EBB: Unerlaubt mit dem Zug eingereist
Zittau (ost)
04.07.2026 | 15:15 Uhr | Zittau
Beamte der Bundespolizei führten am 4. Juli 2026 um 15:12 Uhr am Bahnhof Zittau eine Kontrolle an zwei männlichen Individuen durch, die mit einem Zug aus Tschechien ankamen.
Die Personen waren zwei Männer aus Venezuela im Alter von 23 Jahren. Obwohl sie sich mit einer Aufenthaltsgestattung bzw. Duldung ausweisen konnten, hatten sie keinen erforderlichen Reisepass bei sich.
Sie wurden festgenommen und zur Wache gebracht. Bei der Durchsuchung wurden bei beiden Personen geringe Mengen Cannabis gefunden, weshalb sie nicht nur wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz, sondern auch gegen das Konsumcannabisgesetz angezeigt wurden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften sie die Wache verlassen und müssen sich bei der Ausländerbehörde melden.
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BPOLI MD: 22-Jähriger im Regionalexpress festgestellt - Haftbefehl vollstreckt und fremde Ausweisdokumente sichergestellt
Halberstadt (ost)
Am Samstag, dem 5. Juli 2026, wurde ein 22-jähriger Mann im Regionalexpress von Halberstadt nach Aschersleben von einer Streife der Bundespolizei kontrolliert. Während der Überprüfung seiner Identität im polizeilichen Informationssystem stellten die Beamten fest, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Magdeburg gegen ihn vorlag. Das Amtsgericht Aschersleben hatte den polnischen Staatsbürger im August 2025 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 300 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von zunächst zehn Tagen verurteilt. Weder hatte der Gesuchte die Geldstrafe bezahlt, noch war er, trotz vorheriger Vorladung, zur Haftantritt erschienen. Daher wurde im Juni dieses Jahres der Haftbefehl ausgestellt. Der Mann wurde zum Bundespolizeirevier Halberstadt gebracht. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten außerdem zwei niederländische Führerscheine und einen niederländischen Reisepass, die nicht auf ihn ausgestellt waren. Die Dokumente waren zur Fahndung ausgeschrieben und wurden daher sichergestellt. Zusätzlich wird nun wegen des Verdachts der Unterschlagung ermittelt.
Der Gesuchte konnte die geforderte Summe von 300 Euro zur Vermeidung der Haft nicht aufbringen. Nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen, einschließlich der erkennungsdienstlichen Behandlung, wurde er inhaftiert und begann seine verbleibende fünftägige Ersatzfreiheitsstrafe in einer Justizvollzugsanstalt. Die zuständige Staatsanwaltschaft wurde über die Vollstreckung des Haftbefehls informiert.
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BPOLI MD: Bundespolizei stellt mutmaßlichen Kabeldieb auf frischer Tat - Flucht endet im Gebüsch
Petersroda (ost)
Am Sonntag, dem 5. Juli 2026, wurden Beamte der Bundespolizei im Abschnitt der Eisenbahnstrecke zwischen Bitterfeld und Halle (Saale) festgenommen ein Verdächtiger für Kabeldiebstahl. Ein zweiter Verdächtiger konnte unbemerkt fliehen. Umfangreiche Beweismittel wurden am Tatort gesichert. Um 09:20 Uhr informierte die Notrufzentrale der Deutschen Bahn in Leipzig die Bundespolizeiinspektion Magdeburg über eine Rotausleuchtung auf der Bahnstrecke bei Petersroda. Darüber hinaus meldete ein Lokführer zwei Personen im Gleisbereich. Eine Patrouille des Bundespolizeireviers Dessau, die sich in unmittelbarer Nähe befand, verlegte sofort zum Ereignisort. Gleichzeitig wurden Einsatzkräfte des Polizeireviers Anhalt-Bitterfeld zur Unterstützung der Fahndungsmaßnahmen hinzugezogen. Während der Fahrt entdeckten die Bundespolizisten bereits auf einer abgesperrten Baustelle der Deutschen Bahn eine dunkel gekleidete Person direkt am Gleisbereich. Als sie das Einsatzfahrzeug bemerkte, ergriff sie sofort die Flucht. Bei der Fahndung gelang es den Einsatzkräften kurz darauf, einen 28-jährigen Verdächtigen versteckt in einem Gebüsch aufzuspüren und vorläufig festzunehmen. Ein weiterer Verdächtiger konnte trotz intensiver Suchmaßnahmen vorerst nicht gefunden werden. Am Tatort fanden die Beamten einen Bollerwagen beladen mit bereits zerschnittenen Streckenkabeln, weitere Kabelstücke, bereit zur Abholung, ein Fahrrad und einen zurückgelassenen Rucksack während der Flucht. Darin befanden sich unter anderem ein Trennschleifer und weiteres Schneidwerkzeug. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte geöffnete Kabelschächte und frische Schnittstellen an den Kabelanlagen fest. Alle gefundenen Tat- und Beweismittel wurden sichergestellt. Der Verdächtige wurde zur weiteren polizeilichen Maßnahmen auf das Bundespolizeirevier Halle (Saale) gebracht und nach deren Abschluss freigelassen. Gegen den Deutschen wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Störung öffentlicher Betriebe und des besonders schweren Diebstahls ermittelt. Die Tat führte bei 52 Zügen zu insgesamt 911 Minuten Verspätung. Es kam auch zu zwei Total- und neun Teilausfällen. Die Ermittlungen, insbesondere zur Identität des flüchtigen zweiten Verdächtigen, dauern an.
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