Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen vom 06.08.2026
Aktuelle Blaulichtmeldungen am 06.08.2026 in Sachsen

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI LUD: Bundespolizei stoppt in Deutschland untergetauchten Tunesier: Heiratspläne für Wiedereinreise durchkreuzt
Ludwigsdorf, Görlitz, Niesky, Hoyerswerda, Aurich (ost)
Der Versuch, für Hochzeitspläne unbemerkt nach Polen und wieder zurückzukehren, ist für einen 24-jährigen Tunesier am Mittwochmittag (kurz vor 12:00 Uhr) am Bahnhof Niesky jäh zu Ende gegangen. Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf kontrollierten den Mann im aus Polen kommenden Einreisezug.
Bei der Überprüfung konnte der junge Mann weder einen Pass noch ein erforderliches Visum vorlegen. Er war in Begleitung einer polnischen Staatsangehörigen, die er als seine Lebensgefährtin vorstellte. Schnell stellte sich heraus, dass der Tunesier keineswegs unbescholten unterwegs war: Die Ausländerbehörde Aurich fahndete bereits per Aufenthaltsermittlung nach ihm.
Vom Untertauchen zur Liebesgeschichte
Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, war der Tunesier im Juli 2023 unerlaubt nach Deutschland eingereist und hatte einen Asylantrag gestellt. Nachdem dieser im Januar 2024 abgelehnt worden war und eine Abschiebung drohte, war der Mann kurz darauf durch Untertauchen seiner Ausweisung entkommen.
In der anschließenden Vernehmung offenbarte der 24-Jährige Details über sein Leben im Untergrund: Er räumte ein, seitdem illegal in Deutschland gelebt und unangemeldet in Restaurants sowie als Umzugshelfer gearbeitet zu haben. Vor Kurzem lernte er dann die polnische Frau kennen. Um mit ihr eine Familie in Deutschland gründen zu können, planten die beiden offenbar den Bund fürs Leben - für die nötigen Heiratsformalitäten hatten sie kurz zuvor die Reise nach Polen unternommen.
Aufgrund des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts nahmen die Bundespolizisten den Mann in Gewahrsam und brachten ihn zur Dienststelle. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde ihm die Einreise konsequent verweigert und es erfolgte heute Morgen um 9:00 Uhr die offizielle Zurückweisung nach Polen.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
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BPOLI EBB: Teleskopschlagstock beschlagnahmt
Zittau (ost)
Am 05.08.2026 um 08:00 Uhr in Zittau
Ein Fahrer aus der Slowakei musste am Morgen des 5. August 2026 bei Zittau einen verbotenen Teleskopschlagstock, den er in seinem Transporter hatte, bei der Bundespolizei abgeben.
Um 08:00 Uhr wurde der 46-jährige Mann mit seinem VW Crafter, der aus Polen kam, auf der B 178n angehalten und an der Grenzkontrollstelle kontrolliert. Die Polizisten fanden die Hiebwaffe griffbereit im Fach der Fahrertür, die unter das Waffengesetz fällt. Es wurde eine Anzeige erstattet.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
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BPOLI BHL: Interpol - Auslieferungshaft
Breitenau (ost)
Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel führten am 04. August 2026 um 23:45 Uhr eine Einreisekontrolle an der Grenze Breitenau an einem Fahrzeug mit italienischer Zulassung durch. Der Fahrer, ein 36-jähriger Albaner, präsentierte seinen gültigen Reisepass. Eine Überprüfung ergab, dass er wegen versuchten Totschlags und illegalen Waffenbesitzes in Albanien zur Festnahme ausgeschrieben war. Er wurde zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und acht Monaten verurteilt, von denen er noch vier Jahre und 3 Monate absitzen muss. Nach seiner Vorführung vor dem zuständigen Amtsgericht Pirna wurde er in die JVA Dresden gebracht, wo er auf seine Auslieferung nach Albanien wartet.
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Bundespolizeiinspektion Berggießhübel
Pressesprecher
Frank Rehbein
Telefon: 03 50 23 - 676 505
E-Mail: bpoli.berggiesshuebel.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
BPOLI BHL: 61 Jahre und gewalttätig
Schmilka/ Hrensko (ost)
Am 4. August 2026 wurde eine 61-jährige deutsche Frau als Passagierin eines Busses am Grenzübergang Schmilka einer Fahndungsüberprüfung unterzogen, die um 15:30 Uhr stattfand. Es stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden wegen Betrugs vorlag, der eine Haftstrafe von 20 Tagen oder eine Geldstrafe von 1100 Euro vorsah, sowie ein Hinweis darauf, dass sie gewalttätig ist. Um die Angelegenheit zu klären, wurde sie zur Wache nach Krippen gebracht.
Bei der Durchsuchung wurde die Frau gegenüber den Beamtinnen verbal aggressiv, laut und letztendlich auch gewalttätig. Sie schlug einem Beamten während der Durchsuchung mit der flachen Hand gegen den Hals. Dies führte zu einer weiteren Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und ihrer anschließenden Überstellung in die JVA Chemnitz.
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Bundespolizeiinspektion Berggießhübel
Pressesprecher
Frank Rehbein
Telefon: 03 50 23 - 676 505
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http://www.bundespolizei.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








