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Aktuelle Blaulichtmeldungen am 13.07.2026 in Sachsen-Anhalt

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 13.07.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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13.07.2026 – 15:56

BPOLI DD: Festnahme dank Videoüberwachung - Bundespolizei überführt Taschendieb am Dresdner Hauptbahnhof

Dresden (ost)

Früh am Sonntagmorgen (12.07.2026) tauchte ein stark betrunkener Mann an der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof Dresden auf. Der Mann gab an, dass ihm während der Nacht etwa 200 Euro aus seiner Geldbörse gestohlen wurden, als er in der Kuppelhalle schlief. Er bemerkte den Verlust erst, als er ein Taxi in die Altstadt nehmen wollte. Da ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem Mann einen Wert von 1,9 Promille ergab, gestaltete sich die Rekonstruktion der genauen Umstände zunächst schwierig.

Die entscheidende Wende brachte die unverzügliche Auswertung der vorhandenen Videoaufnahmen. Auf den Aufzeichnungen war klar zu erkennen, wie sich ein älterer Mann am Sonntagmorgen gegen 01:00 Uhr dem schlafenden Opfer auf einer Bank in der Kuppelhalle näherte. Er nutzte die Hilflosigkeit des Betrunkenen gezielt aus, versteckte seine Hand mit einer Jacke und stahl die Geldbörse. Kurz darauf steckte der Täter dem Opfer unbemerkt die leere Börse wieder zu.

Dank modernster Videotechnik und einer genauen Täterbeschreibung gelang es den Bundespolizisten nur wenige Stunden später, den Fahndungserfolg zu erzielen. Gegen 07:50 Uhr erkannten Einsatzkräfte den Verdächtigen auf einer Bank vor dem Haupteingang wieder und nahmen ihn vorläufig fest.

Bei dem Mann wurden knapp 184 Euro Bargeld gefunden - vermutlich die gestohlene Beute. Außerdem wurde der bereits wegen Diebstahls polizeibekannte 58-jährige Rumäne von drei Staatsanwaltschaften zur Aufenthaltsermittlung gesucht.

Gegen den Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Diebstahls eingeleitet.

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Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
Telefon: 0351 / 81502 - 2020
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13.07.2026 – 13:50

BPOLI L: Vereinte Kräfte führen zu Täterstellen nach Messerraub

BPOLI Leipzig (ost)

Nach einem vermeintlichen Raub mit einem Messer im Bürgermeister-Müller-Park endete die Flucht eines 21-jährigen Syrers in der Nacht zum Sonntag vor der Wache der Leipziger Bundespolizei am Hauptbahnhof. Nach bisherigen Informationen bedrohte der Verdächtige einen 22-jährigen Syrer mit einem Messer und zwang ihn, das Bargeld aus seiner Hosentasche zu übergeben. Aus Angst kam der Geschädigte der Forderung nach und übergab dem Mann einen niedrigen dreistelligen Geldbetrag. Danach flüchtete der Verdächtige mit dem Messer in der Hand in Richtung Hauptbahnhof. Er ging durch die Westhalle und lief eine Treppe hinauf. Dort nahm die Situation eine ungewöhnliche Wendung: Der Beschuldigte sprach die Sicherheitsmitarbeiter selbst an und bat um Hilfe. Fast gleichzeitig kam auch der Geschädigte an und informierte die Sicherheitsmitarbeiter darüber, dass der Mann kurz zuvor einen Raub begangen hatte und immer noch ein Messer bei sich trug.

Das vermeintliche Tatwerkzeug wurde kurz darauf in einem nahegelegenen Mülleimer gefunden, in den der Beschuldigte es offensichtlich kurz zuvor entsorgt hatte. Die Sicherheitsmitarbeiter hielten beide Männer in der Nähe der Sitzgruppe vor der Bundespolizeiwache fest, bis die Bundespolizei eintraf. Bei der ersten Durchsuchung fanden die Beamten kein Messer. Die Bundespolizei leitete sofort die ersten polizeilichen Maßnahmen ein, sicherte Spuren und klärte den Sachverhalt auf. Da der Raub in die Zuständigkeit der Landespolizei fällt, übergaben die Bundespolizisten den Verdächtigen, den Geschädigten und alle Ermittlungsergebnisse an die Landespolizei. Die weiteren Ermittlungen sind im Gange.

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Bundespolizeiinspektion Leipzig
Luisa Liebold
Telefon: 0341 271497-507
E-Mail: presse.leipzig@polizei.bund.de
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13.07.2026 – 13:30

BPOLI EBB: Zugpersonal bedroht

Bischofswerda (ost)

12.07.2026 | 17:30 Uhr | Bischofswerda

Am 12. Juli 2026 löste ein Passagier im Regionalexpress von Görlitz nach Dresden einen Polizeieinsatz aus.

Ein 39-jähriger Mann konnte während der Ticketkontrolle kein gültiges Ticket für die Fahrt nach Dresden vorweisen. Nachdem die Zugbegleiterin eine Nachzahlung mit einem erhöhten Fahrpreis ausstellte, beleidigte und bedrohte der Ukrainer sie. Er nannte sie mehrmals eine Schlampe und schlug mit dem Handrücken in Richtung ihres Gesichts, ohne es jedoch ernsthaft zu treffen. In Bischofswerda musste der Mann um 17:30 Uhr den Zug verlassen und wurde von Beamten der Landespolizei überprüft.

Ein Team der Bundespolizei übernahm den Vorfall und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung und Schwarzfahrens ein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,89 Promille. Da der Ukrainer sich beruhigte und einen kontrollierten Eindruck machte, wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen, durfte jedoch an diesem Tag den Bahnhof nicht mehr betreten.

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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
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13.07.2026 – 13:30

BPOLI EBB: Mit Cannabis über die Grenze

Zittau (ost)

Am 10. Juli 2026 um 19:20 Uhr betrat ein deutscher Autofahrer im Alter von 29 Jahren den Grenzübergang in der Friedensstraße in Zittau, der aus Polen kam. Er wurde von der Bundespolizei mit Drogen erwischt. Der Mann hatte ungefähr fünf Gramm Marihuana und etwa fünf Gramm Haschisch bei sich. Im Gegensatz zum legalen Besitz im Inland dürfen Cannabisprodukte aus dem Ausland nicht über die Grenze gebracht werden. Das Rauschgift wurde konfisziert und der Zoll hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz eingeleitet.

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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
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13.07.2026 – 13:30

BPOLI EBB: Falsche Personalien genannt und Crystal dabei

Zittau (ost)

10.07.2026 | 18:45 Uhr | Zittau

Während einer Kontrolle am Bahnhof in Zittau am 10. Juli 2026 um 18:45 Uhr wurde ein Mann ohne Ausweis von der Bundespolizei überprüft. Der 38-jährige Pole nannte drei verschiedene Namen. Erst der letzte Name stimmte überein. Zudem hatte er eine kleine Tüte mit einer kristallinen Substanz bei sich. Nach einem positiven Drogentest auf Amphetamine wird davon ausgegangen, dass es sich um Crystal handelt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen falscher Identitätsangabe und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
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13.07.2026 – 11:35

BPOLI C: Am Grenzübergang in Reitzenhain vollstreckt die Bundespolizei mehrere Haftbefehle

Reitzenhain/ Marienberg (ost)

Früh am Morgen, kurz nach Mitternacht, führten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz im Zuge der wieder eingeführten Grenzkontrollen eine Überprüfung an einem ungarischen Staatsbürger am Grenzübergang in Reitzenhain durch. Der 39-jährige Mann wurde wegen des Erschleichens von Leistungen von der Staatsanwaltschaft Erfurt gesucht. Ein Haftbefehl lag vor. Da der Ungar die geforderte Geldstrafe von über 600 EUR nicht zahlen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Zwickau gebracht.

Auch am Samstag, dem 12. Juli 2026, wurden Haftbefehle vollstreckt. Ein Rumäne wurde um 11:10 Uhr kontrolliert. Ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München wegen eines Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz lag vor. Die geforderte Geldstrafe von über 70 EUR konnte er begleichen und seine Reise fortsetzen. Ein 24-jähriger bulgarischer Staatsbürger wurde am Samstag um 08:40 Uhr überprüft. Die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz führten eine fahndungsmäßige Kontrolle durch und stellten fest, dass die Staatsanwaltschaft Bremen nach ihm wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis suchte. Die geforderte Geldstrafe von über 1000 EUR wurde bezahlt und der Bulgare durfte weiterreisen.

Am vergangenen Freitag um 10:40 Uhr wurde ein Rumäne kontrolliert. Bei dem 21-jährigen Mann lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Passau wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz vor. Er konnte die geforderte Geldstrafe von über 950 EUR bezahlen und durfte in das Bundesgebiet einreisen.

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Bundespolizeiinspektion Chemnitz

Telefon: 0371 4615-105
E-Mail: bpoli.chemnitz.presse@polizei.bund.de
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13.07.2026 – 11:20

BPOLI MD: 36-Jähriger - Raub, Diebstahl, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Erschleichen von Leistungen, Betrugshandlungen

Stendal, Magdeburg (ost)

Am Samstag, dem 11. Juli 2026, führte eine Patrouille der Bundespolizei um 20:44 Uhr im Regionalexpress von Stendal nach Magdeburg eine Kontrolle an einem 36-jährigen Mann durch. Eine Überprüfung seiner Identität anhand der polizeilichen Fahndungsdaten ergab, dass er mit vier Haftbefehlen gesucht wurde. Ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dessau vom Juni 2024 lag gegen den Deutschen vor. Er sollte eine Reststrafe von 319 Tagen von seiner ursprünglichen Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten wegen Raubes, Diebstahls und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verbüßen. Weniger als drei Monate später erließ das Amtsgericht Dessau einen weiteren Haftbefehl zur Sicherungshaft. Dieser basierte auf seiner Verurteilung wegen Betrugs zu einer Gesamtstrafe von acht Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Da er gegen die Bewährungsauflagen grob und hartnäckig verstieß und seinen Aufenthaltsort verheimlichte, wurde der Sicherungshaftbefehl erlassen. Im Mai dieses Jahres wurden von den Staatsanwaltschaften Magdeburg und Chemnitz jeweils weitere Haftbefehle wegen Betrugs ausgestellt. Die Strafe belief sich auf 3600 Euro Geldstrafe oder 120 Tage Ersatzfreiheitsstrafe im ersten Fall und 1000 Euro Geldstrafe oder 50 Tage Haft im zweiten Fall. Die Beamten informierten den Gesuchten darüber, nahmen ihn fest und brachten ihn zunächst in die Räumlichkeiten der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg. Nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen wurde der Mann von Einsatzkräften in eine Justizvollzugsanstalt gebracht und die suchenden Behörden abschließend benachrichtigt.

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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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13.07.2026 – 11:15

BPOLI MD: Zeugenaufruf der Bundespolizei - Wer kann Hinweise geben?

Magdeburg (ost)

Am Freitag, dem 3. Juli 2026, erhielt die Bundespolizei um 21:30 Uhr einen Anruf über eine stark blutende Person am Haltepunkt Magdeburg-Herrenkrug. Die alarmierten Einsatzkräfte machten sich sofort auf den Weg nach Herrenkrug und entdeckten einen 37-jährigen Mann mit einer Schnittverletzung im Gesicht. Der Rettungsdienst, der kurz darauf eintraf, übernahm die Erstversorgung des Deutschen und brachte ihn dann ins Krankenhaus. Laut dem Opfer sollen drei Personen auf ihn zugekommen sein. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, bei der er Schläge gegen die Rippen und einen Messerschnitt an der linken Wange erlitt. Der Verletzte beschrieb die drei Verdächtigen als dunkelhäutig, mit Tattoos an Armen und Hals sowie dunkler Kleidung. Einer der Männer trug ein weißes T-Shirt. Anschließend entfernten sie sich in Richtung der Straßenbahnhaltestelle Herrenkrug. Die Fahndungsmaßnahmen nach den Flüchtigen verliefen erfolglos.

Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung: Wer hat am Freitag, dem 3. Juli 2026, zwischen etwa 20:00 Uhr und 21:40 Uhr den Vorfall am Haltepunkt Magdeburg-Herrenkrug beobachtet oder kann weitere Informationen liefern? Ist der Ort, an dem der Verletzte gefunden wurde, tatsächlich der Tatort? Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Tat in der Nähe des Haltepunktes Herrenkrug oder möglicherweise in den angrenzenden Grünanlagen stattgefunden hat. Hat jemand die drei beschriebenen Personen oder den stark blutenden Geschädigten gesehen?

Hinweise werden von der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549 555), der kostenfreien Bundespolizei-Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Zusätzliche Informationen können auch über das Hinweisformular auf der Website der Bundespolizei www.bundespolizei.de übermittelt werden.

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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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