Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen vom 19.10.2026
Aktuelle Blaulichtmeldungen am 19.10.2026 in Sachsen

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI EBB: Mit nicht versicherten Autos unterwegs
Zittau, Seifhennersdorf (ost)
Während der Grenzkontrollen zieht die Bundespolizei regelmäßig Autofahrer aus dem Verkehr, die keine Haftpflichtversicherung für ihr Fahrzeug haben. Bei einem Verkehrsunfall kann die Schadensabwicklung äußerst kompliziert sein. Am letzten Wochenende waren es im Grenzgebiet des Dreiländerecks zwei Autofahrer, die aus Polen und Tschechien nach Deutschland eingereist sind.
Am 16. Oktober 2026 wurde um 12:40 Uhr an der Grenzkontrollstelle auf der B 178n bei Zittau ein 25-jähriger Ukrainer mit seinem Skoda Octavia kontrolliert. Es wurde festgestellt, dass das Auto aufgrund fehlender Versicherung stillgelegt werden muss. Darüber hinaus besitzt der Mann keine gültigen Aufenthaltspapiere.
Am nächsten Tag stoppten die Beamten um 23:00 Uhr am deutsch-tschechischen Grenzübergang in der Seifhennersdorfer Zollstraße eine 39-jährige Tschechin mit ihrem nicht versicherten VW Polo, der ebenfalls stillgelegt werden musste.
In beiden Fällen endete die Fahrt vor Ort und es wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt eingeleitet. Der Ukrainer wurde nach Polen zurückgeschickt.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
BPOLI LUD: Festnahme nach Widerstand und Beleidigungen bei Kontrolle
Görlitz, Ludwigsdorf (ost)
Am Samstagabend, dem 17.10.2026, gegen 19:25 Uhr, fuhr ein Linienbus über die Stadtbrücke Görlitz. Dabei sahen die Einsatzkräfte eine Person im hinteren Teil des Busses, die ein Taschentuch vor dem Gesicht hatte und den Anschein erweckte, in einer hilflosen Situation zu sein.
Die Polizisten sprachen dann den 33-jährigen Görlitzer an und fragten, ob er Hilfe brauchte. Anstatt ruhig zu reagieren, wurde der Mann sofort aggressiv. Es kam zu lauten Vorwürfen und Beschimpfungen, die auch nach der Aufforderung, den Ausweis vorzuzeigen, nicht aufhörten. Der Betroffene weigerte sich stattdessen, irgendwelche Ausweispapiere vorzulegen.
Trotz mehrerer Erklärungsversuche der Beamten über die Konsequenzen seines Verhaltens eskalierte die Situation weiter. Als die verbalen Angriffe in Beleidigungen übergingen, wurde die Festnahme angeordnet und der Mann sollte aus dem Bus gebracht werden. Dies gelang schließlich nur unter Zwang und mit Hilfe weiterer Einsatzkräfte, da sich der Mann heftig wehrte, festhielt und sich mehrmals auf den Boden fallen ließ.
Nachdem der Bus seine Fahrt fortsetzte, wurde ein Rettungswagen zur medizinischen Untersuchung gerufen. Die Sanitäter stellten keine ungewöhnlichen Zustände oder Verletzungen fest. Jedoch ergab ein anschließender Atemalkoholtest einen Wert von 2,29 Promille.
Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Bei einer Durchsuchung wurde schließlich auch der Ausweis des bisher unbekannten Mannes gefunden.
Die Hintergründe des Verhaltens werden Gegenstand späterer Ermittlungen sein.
Nach Abschluss der strafrechtlichen Maßnahmen wurde der Mann vor Ort entlassen und konnte einreisen.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.







