Ein albanischer Staatsangehöriger wurde aufgrund fehlender Aufenthaltslegitimation und eines Springmessers am Grenzübergang abgewiesen.
Albaner am Grenzübergang Reitzenhain zurückgewiesen

Reitzenhain/ Marienberg (ost)
Am 17. März 2026 um 12:00 Uhr überprüften Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz einen Staatsbürger aus Albanien am Grenzübergang in Reitzenhain.
Der 35-jährige Mann identifizierte sich mit einem gültigen albanischen Reisepass, jedoch war ersichtlich, dass er sich länger als 90 Tage im Schengen-Raum aufgehalten hatte und daher keine gültigen Aufenthaltspapiere vorweisen konnte.
Es gab eine Einreisesperre der Niederlande aufgrund von Drogenkriminalität. Ein durchgeführter Drogentest war negativ.
Der Mann hatte ein Springmesser bei sich, das beschlagnahmt wurde. Gegen den Albaner werden jetzt Anzeigen wegen illegaler Einreise und Verstoß gegen das Waffengesetz erstattet.
Am Abend wurde der Mann nach Tschechien zurückgeschickt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 12834 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 11994 auf 11702 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 10753 auf 10321. Unter den Verdächtigen waren 9174 Männer und 1579 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 8806 Männer und 1515 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 2636 im Jahr 2022 auf 2907 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 13.353 | 12.834 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 11.994 | 11.702 |
| Anzahl der Verdächtigen | 10.753 | 10.321 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 9.174 | 8.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.579 | 1.515 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.636 | 2.907 |
Quelle: Bundeskriminalamt








