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Albertstadt: Feuerwehr Dresden am 1. Mai stark gefordert

Die Feuerwehr Dresden hatte am 1. Mai alle Hände voll zu tun, zahlreiche Brände hielten die Einsatzkräfte in Atem.

© Roland Halkasch Löschfahrzeuge der Wache Altstadt stehen an der Einsatzstelle.
Foto: Presseportal.de

Dresden (ost)

Der Feiertag des 1. Mai war für die Feuerwehr der Landeshauptstadt Dresden alles andere als ruhig. Während die Anzahl der Einsätze tagsüber noch relativ gering war, stiegen die Einsatzzahlen nach Einbruch der Dunkelheit deutlich an.

Schon am frühen Abend wurden um 17:24 Uhr Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen zur Franz-Mehring-Straße gerufen. Dort gab es einen Brand in einem Papiercontainer. Anschließend ging es weiter zum Reichenauer Weg, wo ebenfalls ein Papiercontainer in Flammen stand. In beiden Fällen konnten die Brände schnell mit einem Strahlrohr gelöscht und eine Ausbreitung verhindert werden.

Ein Schwerpunkt der Einsätze lag in der Dresdner Neustadt. Dort hatten sich mehrere Gruppen gebildet, die unter anderem Barrikaden errichteten und in Brand setzten. Außerdem kam es zu zahlreichen Bränden von Mülltonnen.

Um 22:10 Uhr rückten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt zum Alaunplatz aus. Dort brannten zwei Müllcontainer. Während der Brandbekämpfung wurden zwei weitere brennende Papierkörbe in der Nähe festgestellt und ebenfalls gelöscht. Danach ging es zur Kamenzer Straße, wo erneut zwei Müllbehälter brannten.

Um 00:07 Uhr wurden brennende Barrikaden auf der Rothenburger Straße entdeckt. Aufgrund der Gefahrenlage konnte die Feuerwehr hier aus Sicherheitsgründen nicht eingreifen. Gleichzeitig versorgten die Einsatzkräfte eine Frau mit Verbrennungen an den Händen und übergaben sie dem Rettungsdienst.

Weitere Brände ereigneten sich unter anderem um 00:52 Uhr auf der Seifhennersdorfer Straße (Papierkorbbrand) und um 04:03 Uhr auf der Hospitalstraße. Dort brannten zwei Kleinkrafträder vollständig aus. Eines der Fahrzeuge stand direkt neben einem Wohnmobil, das durch die Flammen bedroht war; erste Hitzeschäden waren bereits sichtbar. Das Kleinkraftrad wurde von Hand weggezogen. Anschließend wurde der Brand mit Wasser und Löschschaum bekämpft. Ausgelaufene Betriebsmittel wurden aufgenommen. Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte der Wachen Albertstadt und Striesen im Einsatz, um alle Brände in der Dresdner Neustadt zu bekämpfen.

Um 00:06 Uhr wurden 16 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt zur Conrad-Felix-Müller-Straße gerufen. Dort stand ein Audi in Vollbrand. Die Flammen drohten auf einen daneben abgestellten Seat überzugreifen. Ein Peugeot wurde durch die Hitze beschädigt. Ein Trupp unter Atemschutz begann sofort mit der Brandbekämpfung. Währenddessen platzte ein Reifen des brennenden Fahrzeugs mit einem lauten Knall. Das benachbarte Fahrzeug wurde vorsorglich geschützt. Niemand wurde verletzt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Insgesamt rückte die Feuerwehr Dresden am 1. Mai zu 19 Bränden und 19 Hilfeleistungen aus. Es gab auch einen Fehlalarm durch eine automatische Brandmeldeanlage.

Rettungsdienst

Der Rettungsdienst wurde in den letzten 24 Stunden insgesamt 220-mal alarmiert. In 68 Fällen war ein Notarzt erforderlich. Außerdem wurden 44 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Der Rettungshubschrauber wurde fünfmal alarmiert.

Um 10:36 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen zur Junghansstraße gerufen. Dort war es zu einem Fenstersturz gekommen. Der Einsatzbereich erstreckte sich auf etwa zehn Meter. Einsatzfahrzeuge wurden eingesetzt, um eine Sichtbarriere zur Straße hin aufzubauen. Ein Notarzt konnte nur den Tod der Person feststellen. Es wurden vier Personen identifiziert, die teilweise Zeugen waren und betreut wurden. Die Polizei ermittelt. Die Technischen Sammlungen blieben geschlossen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 69.325 Unfälle. Davon endeten 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 997 Fälle aus, was 1,44% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 447 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle entspricht. Die Mehrheit der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 60.197 Fällen, was 86,83% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 69.325
Unfälle mit Personenschaden 7.684
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 997
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 447
Übrige Sachschadensunfälle 60.197
Ortslage – innerorts 6.069
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.922
Ortslage – auf Autobahnen 918
Getötete 130
Schwerverletzte 1.757
Leichtverletzte 8.022

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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