Bundespolizei trennt Streithähne. Am Wochenende kam es zu Körperverletzungen, bei denen die Polizei eingreifen musste. Personen wurden zur weiteren Bearbeitung verbracht.
Auseinandersetzungen am Chemnitzer Hauptbahnhof

Chemnitz (ost)
Am Wochenende gab es erneut Auseinandersetzungen mit Körperverletzung am Hauptbahnhof in Chemnitz.
Am Samstagabend gegen 22:00 Uhr informierte ein Mitarbeiter des Servicepoints der DB AG am Hauptbahnhof in Chemnitz die Einsatzkräfte des Bundespolizeireviers Chemnitz – Hauptbahnhof über eine körperliche Auseinandersetzung auf dem Querbahnsteig.
Die Einsatzkräfte begaben sich sofort zum Ort des Geschehens. Sie trennten die beiden Beteiligten und befragten sie zum Vorfall. Laut Angaben geriet der 26-jährige afghanische Staatsangehörige zunächst verbal mit dem 39-jährigen syrischen Staatsangehörigen in Streit, der die 16-jährige deutsche Begleiterin des Syrers belästigt haben soll.
Später trat der 26-Jährige mit seinem beschuhten Fuß dem syrischen Opfer in die Hüfte, woraufhin dieser sein mitgeführtes Reizstoffspühgerät gegen ihn einsetzte. Dadurch erlitt der Syrer eine Augenreizung.
Alle Beteiligten wurden zur weiteren polizeilichen Bearbeitung zum Bundespolizeirevier gebracht. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten bei dem syrischen Staatsangehörigen ein Cutter- und Taschenmesser, die beschlagnahmt wurden. Zum Glück kamen beide Messer nicht bei der Auseinandersetzung zum Einsatz.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Erstellung der Strafanzeigen wurden die Polizeipflichtigen nacheinander aus der Dienststelle entlassen.
Am 01.02.2026 gegen 19:00 Uhr kam es erneut zu einer Auseinandersetzung auf dem Querbahnsteig. Dabei geriet ein 41-jähriger Deutscher zunächst verbal mit einem 23-jährigen türkischen Staatsangehörigen in Streit. Der 26-jährige türkische Begleiter des 23-Jährigen versuchte zu schlichten, wurde aber ebenfalls vom 41-jährigen verbal angegriffen. Danach griff der Deutsche die beiden Türken an, indem er sie schubste und ins Gesicht schlug. Im Gerangel stürzte er selbst und warf beim Aufstehen eine Glasflasche in Richtung des 23-Jährigen, die knapp an seinem Kopf vorbeiflog.
Alle Beteiligten wurden zur weiteren Bearbeitung in die Dienststelle gebracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei allen Beteiligten mehr als 1 Promille.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Erstellung der Strafanzeigen wegen Körperverletzung wurden alle Personen nacheinander aus der Dienststelle entlassen.
Quelle: Presseportal








