In den vergangenen Stunden stellte die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf insgesamt neun Personen fest, die unerlaubt einreisen wollten. Türkische Familie aus Frankreich eingereist.
Bad Muskau: Neun unerlaubte Personen festgestellt

Ludwigsdorf, Görlitz, Bad Muskau (ost)
In den letzten Stunden wurden insgesamt neun Personen von der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf festgestellt, die versuchten, illegal einzureisen.
Eine türkische Familie aus Frankreich ist angekommen
Am Donnerstag um 15:45 Uhr verweigerte die polnische Seite einer türkischen Familie im Alter von 47, 42, 12 und 4 Jahren die Einreise. Bei der anschließenden Übernahme durch die Bundespolizei stellte sich heraus, dass die Familie aus Frankreich nur national gültige französische Flüchtlingsdokumente vorweisen konnte. Laut ihrer eigenen Angaben waren die Personen am selben Tag mit dem Auto in den Süden Deutschlands eingereist.
Die Beamten leiteten daraufhin ein Strafverfahren wegen illegaler Einreise und illegalen Aufenthalts ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Abschiebung angedroht; die Betroffenen wurden aufgefordert, nach Frankreich zurückzukehren.
Syrische Staatsbürger in Bad Muskau überprüft
Am Donnerstagabend gegen 20:45 Uhr überprüften Einsatzkräfte am Grenzübergang Bad Muskau einen Pkw mit schwedischer Zulassung. Im Fahrzeug befanden sich zwei syrische Staatsbürger. Während der Fahrer sich mit einem gültigen Reisepass und einem deutschen Aufenthaltstitel ausweisen konnte, hatte der Beifahrer nur einen schwedischen Führerschein. Auf Nachfrage zeigte er ein Foto eines abgelaufenen schwedischen Aufenthaltstitels auf seinem Handy vor.
Auch in diesem Fall leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen illegaler Einreise und illegalen Aufenthalts ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Einreise verweigert; der Beifahrer wurde nach Polen zurückgeschickt.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stellten die Beamten außerdem mehrere weitere Ausweisdokumente sicher. Der Fahrer gab an, dass diese seinem Bruder gehören sollten. Die Dokumente wurden beschlagnahmt.
Quelle: Presseportal








