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Bad Schandau: Kontrollen der Bundespolizei am Hauptbahnhof

Die Bundespolizeiinspektion Dresden erzielte Fahndungstreffer und zog gefährliche Gegenstände aus dem Verkehr. Ein tschechischer Staatsangehöriger wurde festgenommen, da er eine Geldstrafe nicht bezahlen konnte. Ein deutscher Mann führte ein langes Messer mit sich, welches sichergestellt wurde. Ein ukrainischer Mann wurde aufgrund eines Einhandmessers kontrolliert.

Foto: Depositphotos

Dresden (ost)

Während ihrer Kontrollen am Hauptbahnhof in Dresden hat die Bundespolizeiinspektion mehrere Fahndungstreffer erzielt und gefährliche Gegenstände aus dem Verkehr gezogen.

Am Nachmittag des 26. Februar 2026 überprüfte eine Streife in einem internationalen Zug (Route Bad Schandau – Dresden) einen 50-jährigen Staatsbürger aus Tschechien. Die Überprüfung seiner Daten im Fahndungssystem ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden zur Vollstreckung einer Geldstrafe wegen Diebstahls. Da der Mann die geforderte Summe von 2.700 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er nach seiner Ankunft am Hauptbahnhof Dresden festgenommen und inhaftiert. Er muss nun eine 45-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.

In der Nacht zum 27. Februar 2026 fiel Beamten in der Kuppelhalle des Hauptbahnhofs ein 28-jähriger Deutscher auf. Zuvor hatte das Sicherheitspersonal der Deutschen Bahn beobachtet, wie dem Mann ein langes Messer (15,5 cm Klingenlänge) zu Boden fiel, welches er schnell wieder einsteckte. Bei der Kontrolle behauptete der Mann, er habe lediglich ein „Küchenmesser zum Brotschmieren“ bei sich. Das Messer wurde von den Beamten sichergestellt.

Auch am 26. Februar kontrollierten Einsatzkräfte einen 36-jährigen Ukrainer am Hauptbahnhof. Da der Mann keine Ausweisdokumente bei sich hatte, wurde er zur weiteren Überprüfung zur Dienststelle gebracht. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein griffbereites Einhandmesser. Da das Tragen solcher Messer gegen das Waffengesetz verstößt, wurde der Gegenstand beschlagnahmt. Der Mann muss nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen.

Quelle: Presseportal

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