Am Dienstag wurden in Dresden zwei Männer festgenommen, die sich den polizeilichen Maßnahmen widersetzten. Einer stieß Weinregale um, der andere leistete erheblichen Widerstand gegen die Beamten.
Bahnhof Dresden-Neustadt: Polizei nimmt Randalierer und gesuchten Straftäter fest

Dresden (ost)
Am gestrigen Dienstag (07.04.2026) hatten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Dresden einen anstrengenden Tag. Innerhalb kurzer Zeit mussten zwei Männer an den Bahnhöfen Dresden-Neustadt und Dresden-Hauptbahnhof festgenommen werden, die nicht nur Straftaten begingen, sondern sich auch heftig gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrten.
Um 10:10 Uhr kam es zu einem Vorfall in einem Geschäft am Bahnhof Dresden-Neustadt. Ein 36-jähriger Mann aus Eritrea stahl Waren und trank unbezahlte Getränke. Als er erwischt wurde, warf er absichtlich Weinregale um. Selbst als die Polizei eintraf, zerstörte er weitere Weinflaschen. Der bereits polizeibekannte Mann leistete erheblichen Widerstand bei seiner Festnahme. Neben Anklagen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahls und Sachbeschädigung erhielt er ein Hausverbot für zwei Jahre.
Gegen 19:30 Uhr sorgte ein 39-jähriger Pole im Regional Express für Aufregung. Er fuhr von Görlitz nach Dresden ohne Ticket und war stark betrunken. Bei der Ankunft im Hauptbahnhof Dresden widersetzte er sich den Beamten, um die Festnahme zu verhindern. Es stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen eines Einreise- und Aufenthaltsverbots vorlag. Nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt aufgrund seiner Alkoholisierung wurde er heute Morgen erneut der Bundespolizei übergeben. Ihn erwarten Anklagen wegen Schwarzfahrens und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem wird er im Laufe des Tages an die polnischen Behörden überstellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 zeigten einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 12834 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 11994 auf 11702 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 10753 auf 10321, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 9174 auf 8806 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1579 auf 1515 abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 2636 auf 2907 an. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 13.353 | 12.834 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 11.994 | 11.702 |
| Anzahl der Verdächtigen | 10.753 | 10.321 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 9.174 | 8.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.579 | 1.515 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.636 | 2.907 |
Quelle: Bundeskriminalamt








