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Bahnhof Dresden-Neustadt: Polizeieinsatz in Dresden

Das vergangene Wochenende war geprägt von Körperverletzungen, Widerstand und einem Waffenverstoß. Bundespolizei musste bei verschiedenen Vorfällen eingreifen.

Foto: Depositphotos

Dresden (ost)

Am vergangenen Wochenende wurden die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Dresden stark beansprucht. Neben mehreren gewaltsamen Vorfällen am Hauptbahnhof mussten die Beamten auch wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz am Bahnhof Neustadt eingreifen.

Am Freitagmorgen (24.04.2026) gegen 11:00 Uhr kam es zu einer Eskalation am Wiener Platz. Eine 15-jährige Tschechin und ein 22-jähriger Syrer belästigten eine Schulklasse, die dort auf Klassenfahrt wartete. Als die Gruppe versuchte, der Situation auszuweichen, verfolgte die 15-Jährige die Schüler und ihre Lehrerin. Unter fremdenfeindlichen Beschimpfungen (“Scheiß Deutsche”) griff die Jugendliche mit einer Einkaufstüte einen Schüler und die Lehrerin an. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein und übergab den Fall an die Landespolizei.

Am späten Samstagabend (25.04.2026) gegen 23:00 Uhr wurde eine 42-jährige Deutsche im Hauptbahnhof festgestellt, gegen die ein Hausverbot bestand. Die polizeibekannte Frau, die betrunken war, reagierte sofort verbal aggressiv. Als sie zur Wache gebracht werden sollte, leistete sie heftigen körperlichen Widerstand. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt, blieb jedoch einsatzfähig. Die Frau muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruchs verantworten.

Am Sonntagnachmittag (26.04.2026) herrschte Aufregung am Bahnhof Dresden-Neustadt. Passanten meldeten einen Mann, der wütend eine Schusswaffe auf den Boden geworfen haben soll.

Die Bundespolizisten fanden vor Ort eine täuschend echte Spielzeugpistole (Anscheinswaffe). Der Besitzer, ein 30-jähriger Slowake, wurde in der Nähe festgenommen. Die Waffe wurde beschlagnahmt und gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen des Besitzes von Anscheinswaffen eingeleitet.

Quelle: Presseportal

nf24