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Berlin: 28-Jähriger will Zug nicht verlassen

Ein Fahrgast ohne Ticket verhielt sich aggressiv gegenüber Zugbegleiter und Bundespolizei, musste schließlich gefesselt aus dem Zug gebracht werden.

Foto: unsplash

Stendal (ost)

Am Sonntag, dem 15. Februar 2026, wurde ein Fahrgast im Intercityexpress von Berlin nach Stendal erwischt, ohne das erforderliche Ticket für die Fahrt zu besitzen. Während der Fahrkartenkontrolle soll der Deutsche dem Zugbegleiter gegenüber aggressiv gewesen sein, weshalb dieser die Bundespolizei um Hilfe bei der Umsetzung des Fahrtausschlusses bat. Bei der Ankunft des Zuges um 22:25 Uhr am Hauptbahnhof Stendal führte der Bahnmitarbeiter die eingesetzten Bundespolizisten zu dem besagten Reisenden, den sie schlafend in einer Sitzgruppe vorfanden. Umstehende Passagiere bestätigten die Aussagen des Zugbegleiters auf Nachfrage. Der Beschuldigte wurde geweckt, mit den Vorwürfen konfrontiert, belehrt und über die Konsequenzen informiert. Statt den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen, versuchte er den Fahrtausschluss zu umgehen und widersetzte sich schließlich so sehr, dass die Bundespolizisten den 28-Jährigen, nach einem versuchten Schlag, schließlich gefesselt aus dem Zug bringen und zur Dienststelle am Hauptbahnhof Stendal mitnehmen mussten. Dort erfolgten die Durchsuchung und die zweifelsfreie Feststellung der Identität des Mannes. Er erhielt Anzeigen wegen Beleidigung, Nötigung, Hausfriedensbruch, Erschleichens von Leistungen, tätlichem Angriff sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und wurde, nachdem er sich beruhigt hatte, aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.

Quelle: Presseportal

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