Ein 42-Jähriger wurde ohne Fahrschein im Zug erwischt und festgenommen, da er per Haftbefehl gesucht wurde.
Berlin: 42-Jähriger ohne Zugticket gesucht

Stendal (ost)
Am Sonntag, dem 12. April 2026, entdeckte der Zugbegleiter eines Intercity-Expresses auf der Strecke von Berlin nach Stendal um 05:58 Uhr kurz vor der Ankunft am Hauptbahnhof Stendal eine männliche Person ohne gültigen Fahrausweis. Die Bundespolizei wurde informiert und um Hilfe gebeten. Nachdem der Zug am Hauptbahnhof Stendal angehalten hatte, übernahmen Beamte des Bundespolizeireviers Stendal den Fall. Mithilfe von gültigen Ausweisdokumenten konnte die Identität des polnischen Mannes schließlich festgestellt werden. Eine Überprüfung seiner Daten im Fahndungssystem der Polizei ergab, dass er zur Strafvollstreckung ausgeschrieben war. Der 42-jährige Mann war vom Amtsgericht Hannover im Mai 2023 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von ursprünglich 450 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 45 Tagen verurteilt worden. Da er der Strafe bisher nicht nachgekommen war und den Geldbetrag nicht vollständig bezahlt hatte, wurde im Januar 2026 ein Haftbefehl durch die Staatsanwaltschaft Hannover erlassen. Die Bundespolizisten informierten den Gesuchten über den Haftbefehl, nahmen ihn fest und brachten ihn zur Dienststelle am Hauptbahnhof Stendal. Da er die geforderte Summe von 110 Euro nicht zahlen konnte, wurde der Mann inhaftiert, um seine Reststrafe von 11 Tagen anzutreten. Die Bundespolizei informierte die zuständige Behörde über die Vollstreckung des Haftbefehls und erstattete außerdem Anzeige gegen den Mann wegen Schwarzfahrens.
Quelle: Presseportal








