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Berlin: Alkoholisierter Fahrgast leistet Widerstand

Ein Mann im Zug von Berlin nach Dessau weigerte sich, den Zug zu verlassen, beleidigte das Zugpersonal und griff Bundespolizisten an. Er wurde festgenommen und wegen mehrerer Straftaten belehrt.

Foto: Depositphotos

Dessau-Roßlau (ost)

Am Dienstag, dem 27. Januar 2026, bat die Zugführerin im Regionalexpress von Berlin nach Dessau das Bundespolizeirevier um Hilfe. Ein Mann saß im Zug mit heruntergelassener Hose, nur in Unterhose gekleidet, und war nicht ansprechbar, als er geweckt wurde. Er weigerte sich auch, den Zug zu verlassen. Die Bundespolizei begab sich zum Bahnsteig sechs des Dessauer Hauptbahnhofs und traf dort auf die beschriebene Person. Der Mann reagierte weder auf Anweisungen noch auf Versuche, ihn aufzuwecken, und konnte nur durch Schmerzen dazu gebracht werden, zu reagieren. Die Kommunikation mit dem 32-jährigen Mann, der der Polizei bekannt war, war schwierig. Er konnte seine Hose nur mit Hilfe der Einsatzkräfte wieder hochziehen. Als er aus dem Zug geführt wurde, beleidigte und bedrohte der lettische Staatsangehörige das Zugpersonal, widersetzte sich den Bundespolizisten und versuchte, einen von ihnen zu schlagen. Daraufhin musste er in Handschellen zum Bundespolizeirevier Dessau gebracht und durchsucht werden. Nachdem sein Ausweis gefunden wurde, wurde der betrunkene Mann über die ihm vorgeworfenen Straftaten belehrt und von der Dienststelle entlassen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 1,7 Promille.

Quelle: Presseportal

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