Ein 59-Jähriger wurde ohne Fahrschein im Zug erwischt und festgenommen. Er muss nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 131 Tagen antreten.
Berlin: Haftbefehl gegen 59-Jährigen ohne Zugticket

Stendal (ost)
Am Dienstag, dem 17. Februar 2026, wurde um 21:56 Uhr von der Zugbegleiterin des Regionalzuges von Berlin nach Stendal ein Mann ohne gültigen Fahrschein und ohne Ausweisdokumente entdeckt. Die Bundespolizei wurde darüber informiert und um Hilfe gebeten. Beamte des Bundespolizeireviers Stendal übernahmen den Fall, als der Zug am Hauptbahnhof Stendal hielt. Da die Identität des Mannes vor Ort nicht festgestellt werden konnte, wurde der 59-jährige Mann zur Dienststelle gebracht. Nachdem die Identität des Sudanesen festgestellt wurde, wurden seine Daten mit dem Fahndungssystem der Polizei abgeglichen. Es stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung vorlag. Der Mann wurde im Juni 2021 vom Amtsgericht Tiergarten wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 3000 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 200 Tagen verurteilt. Da er die Geldstrafe nicht bezahlt hatte, wurde im Oktober 2025 ein Haftbefehl ausgestellt. Die Bundespolizisten informierten den Mann über den Haftbefehl und nahmen ihn fest. Da er den Betrag von 1965 Euro nicht zahlen konnte, wurde er inhaftiert, um seine Reststrafe von 131 Tagen anzutreten. Die Bundespolizei informierte die Behörde über die Festnahme und erstattete außerdem Anzeige wegen Betrugs.
Quelle: Presseportal








