Eine Bundespolizeistreife kontrollierte einen Mann in Magdeburg, der 48 Tage Haft wegen nicht bezahlter Geldstrafe drohte. Die Schwester zahlte 720 Euro und verhinderte so die Inhaftierung.
Berlin: Haftbefehl vollstreckt, Schwester rettet Bruder

Magdeburg (ost)
Am Dienstag, dem 21. April 2026, wurde eine männliche Person am Hauptbahnhof Magdeburg von einer Streife der Bundespolizei kontrolliert und als Deutscher identifiziert. Bei der Überprüfung seiner persönlichen Daten im Fahndungssystem der Polizei wurde festgestellt, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin vorlag. Der 43-jährige Mann wurde bereits im Jahr 2022 vom Amtsgericht Tiergarten wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro oder ursprünglich 80 Tagen Haft verurteilt. Er hatte nur einen Teil der Strafe bezahlt und war außerdem untergetaucht. Im März dieses Jahres wurde ein Haftbefehl gegen ihn ausgestellt. Die Bundespolizisten vollstreckten den Haftbefehl, nahmen ihn fest und brachten ihn in die Diensträume am Hauptbahnhof Magdeburg. Nachdem die Schwester des Festgenommenen den Betrag von 720 Euro bezahlt hatte, um die Haft zu vermeiden, konnte er 48 Tage im Gefängnis vermeiden. Die Einsatzkräfte informierten die zuständige Behörde über die Festnahme.
Quelle: Presseportal








