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Berlin: Vater zahlt Geldstrafe für Tochter

Eine 28-Jährige wurde gesucht, nachdem sie eine Geldstrafe nicht zahlte. Ihr Vater zahlte die Strafe und sie wurde freigelassen.

Foto: unsplash

Magdeburg (ost)

Am Freitag, dem 15. Mai 2026, klingelte eine junge Frau im Alter von 28 Jahren um 19:20 Uhr an der Tür der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg und wollte eine Anzeige erstatten. Während der Überprüfung ihrer Identität im Polizeiinformationssystem stellten die Beamten fest, dass die Frau gesucht wurde, da ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin gegen sie vorlag. Das Amtsgericht Tiergarten hatte die ägyptische Staatsbürgerin bereits im November 2023 wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 900 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen verurteilt. Weder zahlte die Frau den geforderten Betrag, noch trat sie trotz vorheriger Ladung ihre Strafe an. Daher wurde im Februar dieses Jahres der Haftbefehl ausgestellt. Die Gesuchte kontaktierte ihre Familie, und ihr Vater brachte die geforderten 900 Euro auf, um den Haftbefehl zu vermeiden. Er zahlte den Betrag in einer Polizeidienststelle in Berlin ein, woraufhin seine Tochter die Bundespolizeiwache am Hauptbahnhof Magdeburg verlassen konnte. Die Einsatzkräfte informierten die Behörde, die den Haftbefehl ausgestellt hatte, über die Vollstreckung.

Quelle: Presseportal

nf24