Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bitterfeld-Wolfen: Gesuchter 32-Jähriger festgenommen

Die Bundespolizei vollstreckte am 23. Juli 2026 einen Haftbefehl gegen einen Mann am Bahnhof Bitterfeld. Der Deutsche wurde wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe oder 80 Tagen Haft verurteilt.

Foto: Depositphotos

Bitterfeld, Halle (Saale) (ost)

Am Donnerstag, dem 23. Juli 2026, wurde um 08:03 Uhr am Bahnhof Bitterfeld ein Mann von einer Streife der Bundespolizei überprüft. Die Kontrolle seiner Identität im Polizeiinformationssystem ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau. Im Dezember 2022 wurde der 32-jährige Deutsche vom Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 3200 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 80 Tagen verurteilt. Weder zahlte der Verurteilte den Geldbetrag noch trat er trotz vorheriger Vorladung die Haft an. Daher erließ die Staatsanwaltschaft im Mai 2026 den Haftbefehl. Die Polizeibeamten nahmen den Mann fest und brachten ihn zunächst zur Dienststelle am Hauptbahnhof Halle (Saale). Bei der Durchsuchung seiner mitgeführten Gegenstände fanden die Beamten auch verbotene Drogen, die beschlagnahmt wurden. Da der Gesuchte die geforderten 3200 Euro nicht aufbringen konnte, wurde er nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, wo er seine 80-tägige Haftstrafe antrat. Die Einsatzkräfte erstatteten eine weitere Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und informierten die ausstellende Behörde über die Vollstreckung des Haftbefehls.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen-Anhalt für 2022/2023

Die Drogenraten in Sachsen-Anhalt zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der aufgezeichneten Fälle von 9258 im Jahr 2022 auf 8652 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 8623 auf 8055 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 7615 auf 7052, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 6417 auf 5949 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1198 auf 1103 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 956 auf 1244 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.258 8.652
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8.623 8.055
Anzahl der Verdächtigen 7.615 7.052
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.417 5.949
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.198 1.103
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 956 1.244

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24