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Braunschweig: Zugfahrt ohne Ticket und mit Haftbefehl gesucht

32-Jähriger erhält Strafanzeige und kommt ins Gefängnis. Am Sonntag nutzte ein Mann ohne Fahrkarte den Regionalexpress, wurde festgenommen und muss Restfreiheitsstrafe antreten.

Foto: Depositphotos

Magdeburg (ost)

Am Sonntag, dem 18. Januar 2026, fuhr ein 32-jähriger Mann um 02:18 Uhr mit dem Regionalexpress von Braunschweig nach Magdeburg, ohne eine gültige Fahrkarte zu besitzen. Nach der Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Magdeburg überprüften Beamte der Bundespolizei die Identität des Mannes. Die Überprüfung seiner persönlichen Daten im Fahndungssystem der Polizei ergab eine Ausschreibung zur Strafvollstreckung. Der 32-jährige Pole wurde im August 2025 vom Amtsgericht Dresden wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 450 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen durch einen Strafbefehl verurteilt. Da der Verurteilte den Geldbetrag nicht zahlte und seinen Aufenthaltsort unbekannt war, wurde in diesem Monat von der Staatsanwaltschaft Dresden ein Haftbefehl erlassen. Die Bundespolizisten informierten den Gesuchten über den Haftbefehl und nahmen ihn fest. Da er die 450 Euro nicht aufbringen konnte, wurde der Mann inhaftiert, um seine Restfreiheitsstrafe von 15 Tagen anzutreten. Die Bundespolizisten informierten die ausschreibende Behörde über die Vollstreckung des Haftbefehls und erstatteten außerdem eine Strafanzeige gegen den Mann wegen Schwarzfahrens.

Quelle: Presseportal

nf24