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Bühlau: Feuerwehr Dresden warnt vor Brandgefahr

Die Feuerwehr Dresden musste zu zahlreichen Brandeinsätzen im Stadtgebiet ausrücken. Trockenheit und Hitze erhöhen die Gefahr von Vegetations- und Waldbränden.

© Roland Halkasch Mit einem Strahlrohr wird die Brandbekämpfung aufgenommen.
Foto: Presseportal.de

Dresden (ost)

Am Dienstag und in der Nacht zu Mittwoch musste die Feuerwehr Dresden zu zahlreichen Vegetations- und Kleinbränden im gesamten Stadtgebiet ausrücken. Betroffen waren Hecken, Grünflächen, Gebüsche, Müllbehälter sowie ein Fahrzeugbrand.

10:40 Uhr – 11:16 Uhr, Wunderlichstraße, Loschwitz

Zwischen zwei Wohngebäuden geriet eine etwa zehn mal drei Meter große Hecke in Brand. Anwohner konnten die Flammen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr weitgehend löschen. Die Einsatzkräfte führten Nachlöscharbeiten durch und kontrollierten den betroffenen Bereich. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren 19 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen sowie der Stadtteilfeuerwehr Bühlau.

16:16 Uhr – 16:58 Uhr, St. Pöltener Weg, Laubegast

In der Nähe der Kiesgruben entdeckten Einsatzkräfte eine rund 20 Quadratmeter große verbrannte Vegetationsfläche. Offene Flammen waren bereits erloschen. Die Feuerwehr führte Nachlöscharbeiten mit Wasser aus der angrenzenden Kiesgrube durch. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren 26 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen sowie der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz.

18:16 Uhr -18:30 Uhr, Reicker Straße, Strehlen

Ein bemerkenswerter Einsatz ereignete sich am frühen Abend in Dresden-Strehlen: Bürgerinnen und Bürger winkten ein zufällig vorbeifahrendes Mannschaftstransportfahrzeug der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz heran und meldeten einen Wiesenbrand. Nach kurzer Lageerkundung bestätigte sich das Meldebild. Auf einer Grünfläche wurden mehrere glimmende Brandstellen über eine Länge von rund 50 Metern festgestellt. Nach ersten Erkenntnissen hatte eine Person mit einer bengalischen Fackel trockene Vegetation entzündet. Unter Anleitung eines Feuerwehrkameraden unterstützten Anwohner die Löschmaßnahmen mit Wassereimern – und kurzerhand auch mit „Schuhgröße 48“. Gemeinsam konnten die Glutnester schnell abgelöscht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

19:32 Uhr – 20:12 Uhr, Jakobsgasse, Seevorstadt

Ein Grünstreifen mit Hecken- und Wiesenbewuchs geriet in Brand. Betroffen waren etwa 25 Quadratmeter Wiesenfläche sowie eine Hecke. Der starke Pollenflug der umliegenden Pappeln begünstigte die Brandausbreitung zusätzlich. Die Feuerwehr konnte das Feuer mit einem Strahlrohr rasch unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren 16 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt.

20:41 Uhr – 21:14 Uhr, Wurzener Straße, Pieschen

Auf einem öffentlichen Spielplatz brannten rund zehn Quadratmeter Ödland, Gestrüpp und ein Ligusterstrauch. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits nahezu selbstständig erloschen. Die Einsatzkräfte führten Restablöschungen durch und kontrollierten den Bereich. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Übigau.

20:46 Uhr – 21:22 Uhr, Sonniger Weg, Dobritz

Zwischen einem Spielplatz und der angrenzenden Straße geriet eine rund 28 Meter lange Hecke in Brand. Anwohner hatten bereits erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Die Feuerwehr löschte verbliebene Glutnester ab und kontrollierte die Brandstelle anschließend mit einer Wärmebildkamera. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen.

03:27 Uhr – 05:13 Uhr, Wachsbleichstraße, Friedrichstadt

In der Nacht geriet auf einem Parkplatz an der Wachsbleichstraße ein Pkw in Vollbrand. Die Flammeneinwirkung war dabei so massiv, dass unmittelbar benachbarte Fahrzeuge ebenfalls in Brand zu geraten drohten. Darüber hinaus brannte unmittelbar vor dem Wohngebäude, vor dem das Fahrzeug abgestellt war, ein Müllcontainer. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Fahrzeuge verhindert werden. Der brennende Pkw wurde unter Atemschutz mit einem Strahlrohr sowie Wasser und Löschschaum abgelöscht.

Während des laufenden Einsatzes wurde der Einsatzleitung ein weiterer Mülltonnenbrand auf der nahegelegenen Schäferstraße gemeldet. Daraufhin wurde ein Löschfahrzeug aus dem laufenden Einsatz herausgelöst und zur zweiten Einsatzstelle entsandt. Die Einsatzkräfte konnten den Brand dort rasch unter Kontrolle bringen und vollständig ablöschen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren insgesamt 18 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Löbtau sowie der U-Dienst.

Die derzeit anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen erhöhen die Gefahr von Vegetations- und Waldbränden erheblich. Für die Region Dresden gilt aktuell die Waldbrandgefahrenstufe 4 („hohe Gefahr“). Die Feuerwehr Dresden appelliert eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, umsichtig zu handeln und potenzielle Zündquellen zu vermeiden. Verhaltenstipps der Feuerwehr Dresden – Kein offenes Feuer im Wald oder auf trockenen Grünflächen entzünden – Zigarettenkippen niemals achtlos wegwerfen – Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras oder Vegetation abstellen – Grillen ausschließlich an ausgewiesenen Stellen – Zufahrtswege zu Wäldern und Grünflächen freihalten

Feuerwehrsprecher Michael Klahre: „Besonders trockene Vegetation, Hecken und Pollenansammlungen können sich derzeit innerhalb kürzester Zeit entzünden und Brände schnell ausbreiten. Bitte melden Sie bereits kleinste Rauchentwicklungen oder Flammen sofort über den Notruf 112. Wir bitten alle Menschen daher um besondere Vorsicht.“

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 69.325 Unfälle. Davon waren 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 997 Fälle aus, was 1,44% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 447 Fällen registriert, was 0,64% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 60.197 Fälle, was 86,83% ausmacht. Innerorts gab es 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Die Anzahl der Getöteten betrug 130, die Schwerverletzten 1.757 und die Leichtverletzten 8.022.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 69.325
Unfälle mit Personenschaden 7.684
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 997
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 447
Übrige Sachschadensunfälle 60.197
Ortslage – innerorts 6.069
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.922
Ortslage – auf Autobahnen 918
Getötete 130
Schwerverletzte 1.757
Leichtverletzte 8.022

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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