Verstoß gegen Betäubungsmittel- und Waffengesetz festgestellt. Bundespolizei fand Tabletten und Taschenmesser bei dem Deutschen, der widersprüchliche Angaben machte und Handys nicht entsperren konnte.
Chemnitz: 43-Jähriger am Hauptbahnhof kontrolliert

Chemnitz (ost)
Polizeibeamte kontrollierten am 24.08.2026 um 17:40 Uhr am Hauptbahnhof Chemnitz einen 43-jährigen Deutschen, der durch sein Verhalten – stark benommen und abwesend wirkend – auffällig war. Als sie fragten, ob er Drogen genommen habe, gab er widersprüchliche Antworten. Bei der Durchsuchung seiner Sachen fanden sie mehrere Tabletten, darunter Tilidin. Außerdem entdeckten die Beamten drei einsatzbereite Taschenmesser. Der Beschuldigte hatte auch zwei Handys bei sich, die er nicht entsperren konnte. Aufgrund der widersprüchlichen Aussagen bestand der Verdacht, dass sie nicht ihm gehörten. Die Handys wurden zur Sicherung des Eigentums beschlagnahmt.
Die Drogen und Messer wurden beschlagnahmt. Gegen den 43-Jährigen wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz erstattet. Danach wurde er freigelassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 12834 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 11994 auf 11702 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 10753 auf 10321, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 9174 auf 8806 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1579 auf 1515 abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 2636 auf 2907 an. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 13.353 | 12.834 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 11.994 | 11.702 |
| Anzahl der Verdächtigen | 10.753 | 10.321 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 9.174 | 8.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.579 | 1.515 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.636 | 2.907 |
Quelle: Bundeskriminalamt








