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Chemnitz: Gefährliche Körperverletzung im Zug

Täter versprühen Reizgas – Zeugen gesucht. Bundespolizei sucht nach Personengruppe, die Regionalbahn verlassen hat. 58-jährige Frau und 18-jähriger Geschädigter behandelt.

Foto: unsplash

Chemnitz (ost)

Am 5. September 2026 gegen 16:50 Uhr informierte der Zugbegleiter der Regionalbahn 30 das Bundespolizeirevier in Chemnitz telefonisch darüber, dass im Zug vermutlich Reizgas versprüht wurde und dieser sich derzeit am Haltepunkt in Frankenstein befindet. Die Streifen der Bundespolizei trafen kurz darauf ein und konnten nach einer ersten Befragung feststellen, dass es sich bei den Tätern um eine Gruppe von etwa 6-7 Personen handeln sollte, die den Zug vor dem Notstopp in Oederan schnell verlassen haben sollen. Die Regionalbahn 74065 war auf dem Weg von Chemnitz nach Dresden und hatte etwa 50 Passagiere an Bord. Eine 58-jährige Frau wurde wegen Atembeschwerden vom Rettungsdienst behandelt und ins Krankenhaus gebracht. Ein weiterer 18-jähriger Betroffener wurde vom Rettungsdienst versorgt und vor Ort entlassen. Die Bundespolizei sucht nach einer Gruppe von etwa 6-7 Personen, die den RB 74065 um 16:30 Uhr am Hauptbahnhof Chemnitz benutzt haben. Möglicherweise ist die Gruppe auch am Hauptbahnhof Chemnitz in den Zug eingestiegen und wurde dort von Mitreisenden erkannt. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 0371 / 33783-0 erbeten.

Quelle: Presseportal

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