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Chemnitz: Tätlicher Angriff – 18-Jährige verletzt Polizeibeamtin

Eine Jugendliche griff eine Polizeibeamtin an, als sie durchsucht wurde. Die Beamtin erlitt eine Kratzwunde, blieb aber dienstfähig.

Foto: unsplash

Chemnitz (ost)

Am Chemnitzer Hauptbahnhof wurde gestern um 10:20 Uhr eine schlafende Person in der Packstation von einem Bürger gemeldet, was die Bundespolizei aufmerksam machte. Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte eine schlafende 18-jährige Deutsche auf dem Boden. Die Jugendliche war ansprechbar, konnte sich jedoch nicht ausweisen. Daher wurde sie zur Identitätsfeststellung zur Dienststelle gebracht, was sie freiwillig akzeptierte.

Während der Durchsuchung ihres mitgeführten Rucksacks in den Diensträumen wurde die 18-Jährige plötzlich aggressiv und schlug einer Polizeibeamtin mit der rechten Hand ins Gesicht. Die Beamtin erlitt eine blutende Wunde (Kratzwunde), war jedoch weiterhin dienstfähig. Der Grund für das Verhalten der 18-Jährigen blieb unklar.

Ein Atemalkohol- und Drogentest wurde abgelehnt. Die 18-Jährige wurde wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung angezeigt. Danach wurde sie auf freien Fuß gesetzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle registriert, wovon 11994 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 10753, wobei 9174 männlich und 1579 weiblich waren. 2636 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 12834 Fälle gemeldet, von denen 11702 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 10321, wobei 8806 männlich und 1515 weiblich waren. 2907 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert – 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 13.353 12.834
Anzahl der aufgeklärten Fälle 11.994 11.702
Anzahl der Verdächtigen 10.753 10.321
Anzahl der männlichen Verdächtigen 9.174 8.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.579 1.515
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.636 2.907

Quelle: Bundeskriminalamt

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