Ein 50-Jähriger wurde in einer Regionalbahn festgenommen, da er 3 Haftbefehlen mit unbezahlten Geldbußen und Ersatzfreiheitsstrafen ausgesetzt war. Sein Vater zahlte den haftabwendenden Betrag, um ihn vor dem Gefängnis zu bewahren.
Dessau-Roßlau: Festnahme nach Haftbefehlen

Bitterfeld-Wolfen, Dessau-Roßlau (ost)
Am Freitag, dem 27. Februar 2026, führten Bundespolizeibeamte um 09:30 Uhr eine Kontrolle an einem Passagier in einem Regionalzug zwischen Raguhn und Jeßnitz durch. Die Identität des Mannes wurde eindeutig festgestellt. Eine Überprüfung seiner Daten im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau nach dem 50-jährigen Mann mit drei Haftbefehlen sucht. Der Deutsche hatte zwei unbezahlte Geldstrafen in Höhe von insgesamt 60 Euro. Aufgrund der ausstehenden Zahlungen wurde eine Erzwingungshaft von insgesamt drei Tagen verhängt. Zudem wurde er vom Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen im November 2024 wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe von 1000 Euro verurteilt, alternativ zu ursprünglich 40 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe. Da der Verurteilte nicht zu den Ladungen zum Strafantritt erschien, wurden die drei Haftbefehle in der Vergangenheit ausgestellt. Die Beamten informierten den Gesuchten darüber, nahmen ihn fest und brachten ihn zur Dienststelle am Dessauer Hauptbahnhof. In der Zwischenzeit wurde sein Vater kontaktiert. Der Informierte konnte seinen Sohn durch Zahlung des haftvermeidenden Betrages in Höhe von 1060 Euro sowie der Verfahrenskosten von 360 Euro vor einer Haftstrafe bewahren. Der 50-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen und die zuständige Behörde entsprechend benachrichtigt.
Quelle: Presseportal








