Die Bundespolizei konnte bereits am Folgetag einen Tatverdächtigen im Hauptbahnhof Magdeburg ermitteln, der über 650 Euro Bargeld bei sich hatte. Der Mann war bereits polizeilich in Erscheinung getreten und wird weiterhin wegen Diebstahls ermittelt.
Diebstahl in Regionalexpress, Schnelle Fahndungserfolg: Bundespolizei stellt Tatverdächtigen nach Gelddiebstahl

Magdeburg (ost)
Nachdem ein Stoffbeutel mit einem Bargeldbetrag von über 7.000 Euro am Samstag, den 21. März 2026, in einem Regionalzug gestohlen wurde, konnte die Bundespolizeiinspektion Magdeburg bereits am nächsten Tag einen Verdächtigen am Hauptbahnhof Magdeburg identifizieren. Ein Reisender hatte den Beutel unbeaufsichtigt zurückgelassen, als er kurz vor der Abfahrt nach Halle (Saale) zur Toilette ging. Ein unbekannter Täter nutzte die Gelegenheit, das Geld zu stehlen und den Zug vor der Abfahrt zu verlassen. Dank einer sofortigen Fahndung und der Auswertung von Videoaufzeichnungen konnte ein Verdächtiger identifiziert werden.
Am Sonntag, den 22. März 2026, erkannten Bundespolizisten am Morgen den Gesuchten im Personentunnel des Hauptbahnhofs und kontrollierten ihn. Die Personalien des 45-jährigen Syrers konnten anhand seiner gültigen Ausweisdokumente festgestellt werden. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten über 650 Euro Bargeld, dessen Stückelung mit dem gestohlenen Geld übereinstimmte. Weitere Recherchen ergaben, dass der Mann bereits früher polizeilich bekannt war und sich oft in Bahnhofsbereichen aufhielt. Eine erkennungsdienstliche Behandlung wurde im Zuge der weiteren Ermittlungen durchgeführt.
Die Bundespolizei setzt die Untersuchungen wegen Diebstahls fort und prüft mögliche Verbindungen zu ähnlichen Delikten. Es wird erneut darauf hingewiesen, persönliche Gegenstände und Wertsachen niemals unbeaufsichtigt im öffentlichen Raum zu lassen.
Quelle: Presseportal








