Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Dobritz: Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze in Dresden

In den letzten 24 Stunden wurden der Rettungsdienst 246-mal alarmiert, darunter 67 Notarzteinsätze. Die Feuerwehr wurde zu 8 Brandeinsätzen gerufen.

© Feuerwehr Dresden Bereits von Weitem war das Flammenbild für die Einsatzkräfte deutlich zu erkennen.
Foto: Presseportal.de

Dresden (ost)

Rettungsdienst

In den letzten 24 Stunden wurde der Rettungsdienst insgesamt 246 Mal alarmiert. In 67 Fällen war ein Notarzt erforderlich. Außerdem führten die Einsatzkräfte 57 qualifizierte Krankentransporte durch. Der Rettungshubschrauber wurde im Leitstellenbereich fünf Mal alarmiert.

Feuerwehr

Die Feuerwehr Dresden wurde in derselben Zeitspanne zu acht Brandeinsätzen, 19 Hilfeleistungen und fünf Fehlalarmen durch automatische Brandmeldeanlagen gerufen. Wir haben bereits gestern über den Waldbrand in Dresden-Zschieren informiert. Die Nachkontrolle um 18:30 Uhr ergab keine Auffälligkeiten.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Wetterlage und anhaltenden Trockenheit weist die Feuerwehr Dresden nachdrücklich darauf hin, dass in Dresden derzeit die Waldbrandgefahrenstufe 4 gilt. Diese Stufe bedeutet eine hohe Waldbrandgefahr – bereits kleine Zündquellen können Brände auslösen und ihre schnelle Ausbreitung begünstigen. Wie schnell sich solche Situationen entwickeln können, wurde gestern ebenfalls deutlich: In der Integrierten Regionalleitstelle Dresden gingen mehrere Notrufe ein, die eine starke Rauchentwicklung aus dem Bereich der Sächsischen Schweiz meldeten. Der Grund war ein Waldbrand auf tschechischer Seite in der Böhmischen Schweiz. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für das Stadtgebiet Dresden – dies unterstreicht jedoch die aktuelle Sensibilität der Lage. Um Brände zu vermeiden, müssen die geltenden Verhaltensregeln bei Waldbrandgefahrenstufe 4 unbedingt eingehalten werden: Waldgebiete sollten aus Sicherheitsgründen gemieden werden. Sollte eine Wanderung dennoch durch den Wald führen, dürfen die Hauptwege nicht verlassen werden. Im Wald und in einem Abstand von weniger als 100 Metern gilt ein striktes Rauchverbot. Offenes Feuer, einschließlich Grillen – auch an ausgewiesenen Stellen – ist verboten. Fahrzeuge dürfen nicht auf trockenem Gras oder Waldboden abgestellt werden, da heiße Fahrzeugteile Brände auslösen können. Außerdem wird darum gebeten, die ausgewiesenen Wege nicht zu verlassen und Zufahrten zu Wäldern für Einsatzkräfte jederzeit freizuhalten.

Die Feuerwehr Dresden appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, umsichtig zu handeln und bei Rauch- oder Brandwahrnehmung sofort die Notrufnummer 112 anzurufen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Website: https://www.dresden.de/de/rathaus/aemter-und-einrichtungen/unternehmen/feuerwehr/brandschutz/waldbrand.php

Heckenbrand im Kleingartenverein

Wann? 2. Mai 2026, 08:52 Uhr – 09:57 Uhr

Wo? Moränenende, Dobritz

Feuerwehr und Rettungsdienst wurden alarmiert, weil etwa fünf Quadratmeter Hecke in einem Kleingartenverein in Brand geraten waren. Die Flammen drohten auf eine Gartenlaube überzugreifen. Die Einsatzkräfte konnten die Ausbreitung mit einem Strahlrohr stoppen und den Brand löschen. Der betroffene Bereich wurde anschließend mit einer Wärmebildkamera überprüft. Niemand wurde verletzt.

Es waren 35 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen, der Rettungswache Leuben, der B-Dienst, der U-Dienst und die Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz im Einsatz.

Rettungsaktion im Panometer

Wann? 2. Mai 2026, 11:53 Uhr – 14:49 Uhr

Wo? Gasanstaltstraße, Seidnitz

Der Rettungsdienst behandelte eine weibliche Person medizinisch. Da sich die Einsatzstelle auf der Aussichtsplattform im zweiten Obergeschoss befand und die Patientin liegend transportiert werden musste, wurde die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Gemeinsam wurde die Patientin auf eine Schaufeltrage umgelagert und dann über die Treppe zum Rettungswagen transportiert. Anschließend wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen sowie der Rettungswache Reick.

Erneut brennen Mülltonnen in der Dresdner Neustadt

Wann? 2. Mai 2026, 22:28 Uhr – 01:17 Uhr

Wo? Dresden-Neustadt

In der vergangenen Nacht kam es erneut zu mehreren Mülltonnenbränden in der Dresdner Neustadt. Um 22:28 Uhr brannten zwei große Müllbehälter auf dem Alaunplatz. Um 00:09 Uhr wurden die Einsatzkräfte erneut gerufen, da im Alaunpark drei große Müllcontainer brannten. Kurz darauf ging es weiter zum Bischofsweg, wo ein weiterer Container in Vollbrand stand. Die Brände wurden jeweils von einem Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr gelöscht. Niemand wurde verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Gartenlaube brennt vollständig aus

Wann? 3. Mai 2026, 01:38 Uhr – 03:41 Uhr

Wo? Fritz-Meinhardt-Straße, Nickern

Aus noch ungeklärter Ursache kam es in einer Kleingartenanlage zum Brand einer Gartenlaube. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Eingangsbereich vollständig in Flammen. Das Feuer griff bereits auf das Dach der Gartenlaube über. In der Gartenlaube herrschte eine starke Rauchentwicklung. Da nicht klar war, ob sich noch Personen in der Laube befanden, durchsuchte ein Trupp unter Atemschutz das Gebäude. Es wurden keine Personen gefunden. Gleichzeitig bauten weitere Einsatzkräfte eine stabile Wasserversorgung auf und begannen mit der Brandbekämpfung mittels Strahlrohr. Anschließend wurden Glutnester mit einer Wärmebildkamera lokalisiert und gezielt gelöscht. Niemand wurde verletzt.

Im Einsatz waren 31 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Altstadt und Striesen, der B-Dienst, der U-Dienst, die Rettungswache Reick sowie die Stadtteilfeuerwehr Lockwitz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 69.325 Unfälle. Davon entfallen 7.684 Unfälle auf Personenschäden, was 11,08% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 997 Fälle aus, was 1,44% entspricht. 447 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,64% aller Unfälle sind. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 60.197 Fälle, was 86,83% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 69.325
Unfälle mit Personenschaden 7.684
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 997
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 447
Übrige Sachschadensunfälle 60.197
Ortslage – innerorts 6.069
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.922
Ortslage – auf Autobahnen 918
Getötete 130
Schwerverletzte 1.757
Leichtverletzte 8.022

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24