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Dresden: Bedrohung des Zugpersonals

Ein Fahrgast bedrohte und beschimpfte das Zugpersonal, als er kein gültiges Ticket vorweisen konnte. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung und Erschleichens von Leistungen ein.

Foto: unsplash

Bischofswerda (ost)

12.07.2026 | 17:30 Uhr | Bischofswerda

Am 12. Juli 2026 löste ein Passagier im Regionalexpress von Görlitz nach Dresden einen Polizeieinsatz aus.

Ein 39-jähriger Mann konnte während der Ticketkontrolle kein gültiges Ticket für die Fahrt nach Dresden vorweisen. Nachdem die Zugbegleiterin eine Nachzahlung mit einem erhöhten Fahrpreis ausstellte, beleidigte und bedrohte der Ukrainer sie. Er nannte sie mehrmals eine Schlampe und schlug mit dem Handrücken in Richtung ihres Gesichts, ohne es jedoch ernsthaft zu treffen. In Bischofswerda musste der Mann um 17:30 Uhr den Zug verlassen und wurde von Beamten der Landespolizei überprüft.

Ein Team der Bundespolizei übernahm den Vorfall und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung und Schwarzfahrens ein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,89 Promille. Da der Ukrainer sich beruhigte und einen kontrollierten Eindruck machte, wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen, durfte jedoch an diesem Tag den Bahnhof nicht mehr betreten.

Quelle: Presseportal

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