Ein Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses verursachte Rauchgaseinatmung bei mehreren Bewohnern. Rettungskräfte evakuierten die Bewohner und löschten das Feuer zügig.
Dresden: Brand im Keller fordert mehrere Verletzte

Dresden (ost)
Aus bislang unbekannter Ursache brach im Untergeschoss eines Wohnhauses ein Feuer aus. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, drang dichter, schwarzer Rauch aus den Fenstern mehrerer Stockwerke.
Im Treppenhaus wurden mehrere Personen entdeckt, die Rauch eingeatmet hatten. Sie wurden sofort gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. An verschiedenen Fenstern meldeten sich weitere Bewohner. Eine Familie hielt den Einsatzkräften ihr Kind aus dem Fenster im dritten Stock entgegen. Das Kind wurde mit Hilfe eines Korbes einer Drehleiter gerettet.
Das Feuer konnte schnell mit einem Wasserstrahl gelöscht werden. Danach wurde das Treppenhaus mit Hochleistungslüftern belüftet. Aufgrund der hohen Schadstoffkonzentration sowie der starken Rauch- und Rußentwicklung ist das Gebäude derzeit nicht bewohnbar. Die Einsatzleitung steht in engem Kontakt mit dem Gebäudeeigentümer, um eine vorübergehende Unterbringung der betroffenen Bewohner zu organisieren. Während der Einsatzmaßnahmen steht ein Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe zur Betreuung der Betroffenen zur Verfügung.
In der Leitstelle gingen viele Notrufe zu diesem Vorfall ein. Aufgrund der Situation wurde das Alarmstichwort auf „MANV“ (Massenanfall von Verletzten) erhöht. Dadurch wurden zusätzliche Strukturen und Ressourcen aktiviert, um eine größere Anzahl von Verletzten schnellstmöglich zu versorgen und in Krankenhäuser zu transportieren. Gleichzeitig wurde ein Krankenhausvoralarm ausgelöst, um den Kliniken die Bereitstellung von weiterem Personal zur Bewältigung der Situation zu ermöglichen.
Die Einsatzkräfte überprüfen derzeit alle Wohnungen auf mögliche Rauchgasbelastung. Bisher wurden sechs verletzte Personen registriert, die mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht wurden. Sieben weitere Personen wurden gerettet, blieben jedoch unverletzt. Da die Evakuierungsmaßnahmen noch im Gange sind, können sich diese Zahlen im weiteren Verlauf noch erhöhen.
Der Otto-Dix-Ring ist komplett gesperrt. In den Bereichen Reicker Straße und Hans-Jüchser-Straße kommt es zu Verkehrseinschränkungen, da dort der Sammelplatz für die Einsatzkräfte eingerichtet wurde.
Derzeit sind rund 90 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, mehrere Rettungswachen, das Kriseninterventionsteam sowie alle Führungsdienste im Einsatz. Auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und ein Leitender Notarzt sind involviert.
Der Einsatz wird noch eine Weile dauern.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Sachsen insgesamt 69.325 Verkehrsunfälle. Davon waren 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 997 Fälle aus, was 1,44% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 447 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 60.197 Fällen, was 86,83% entspricht. Innerorts ereigneten sich 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 69.325 |
| Unfälle mit Personenschaden | 7.684 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 997 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 447 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 60.197 |
| Ortslage – innerorts | 6.069 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.922 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 918 |
| Getötete | 130 |
| Schwerverletzte | 1.757 |
| Leichtverletzte | 8.022 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








