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Dresden: Brand in Hochhaus, Mieter verhindert Rauchausbreitung

Feuer brach im 13. Obergeschoss aus, Mieter schloss Tür vorbildlich. Einsatzkräfte konnten schnell reagieren und Brand bekämpfen.

© Feuerwehr Dresden Symbolbild Eine Drehleiter kommt zum Einsatz.
Foto: Presseportal.de

Dresden (ost)

Zeit: 4. Juli 2026, 15:12 Uhr – 17:45 Uhr

Ort: Rathener Straße, Großzschachwitz

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren den gesamten Nachmittag bei einem Brand in einem Hochhaus beschäftigt. Nach den ersten Informationen brach das Feuer auf dem Balkon einer Wohnung im 13. Stock aus und breitete sich schnell in der Wohnung aus. Der Mieter konnte sich selbständig ins Freie retten. Beim Verlassen der Wohnung schloss er vorbildlich die Tür, um eine Rauchausbreitung im Treppenhaus zu verhindern. Dadurch konnten die Einsatzkräfte sofort zur Brandbekämpfung in die Wohnung vordringen. Der Bewohner und ein Mieter einer benachbarten Wohnung wurden vorsorglich vom Rettungsdienst medizinisch untersucht. Beide blieben unverletzt. Ein Team unter Atemschutz begann sofort mit der Brandbekämpfung und löschte das Feuer mit einem Strahlrohr. Danach wurde das Gebäude belüftet. Aufgrund der starken Brandeinwirkung wurde eine Wasserleitung in der Brandwohnung beschädigt, was zu einem unkontrollierten Wasseraustritt führte und die Wasserversorgung des Gebäudes vorübergehend unterbrach. Die Einsatzkräfte saugten das ausgetretene Wasser mit Nasssaugern auf. Ein Eindringen von Lösch- und Leitungswasser in einen Versorgungsschacht konnte jedoch nicht vollständig verhindert werden. Die umliegenden Wohnungen wurden auf Rauchbelastung überprüft, aber es wurden keine Rauchgase festgestellt. Die Brandwohnung ist aufgrund der schweren Brand- und Rauchschäden nicht mehr bewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Striesen, Löbtau und Altstadt, der Rettungswache Reick, des B-Dienstes und des U-Dienstes sowie der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz im Einsatz.

Quelle: Presseportal

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