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Dresden: Eskalation bei Kontrolle – Beamter verletzt und Drogen beschlagnahmt

In der Nacht zum 01. März 2026 kam es zu einem Widerstand gegen Polizeibeamte im Dresdner Hauptbahnhof. Betäubungsmittel wurden bei zwei Jugendlichen sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Dresden (ost)

In der Nacht vom 01. März 2026 gab es im Hauptbahnhof Dresden einen Vorfall, bei dem ein Bundespolizist verletzt wurde, als es zu Widerstand gegen Polizeibeamte kam. Des Weiteren wurden bei zwei Jugendlichen Drogen sichergestellt.

In der Nacht vom 01.03.2026 ereignete sich im Dresdner Hauptbahnhof ein Zwischenfall während einer Polizeikontrolle. Um 02:42 Uhr überprüften Beamte in der Kuppelhalle zwei Deutsche im Alter von 16 und 17 Jahren, bei denen starker Cannabisgeruch festgestellt wurde. Als eine Durchsuchung angedroht wurde, leistete der 17-Jährige heftigen Widerstand und versuchte zu entkommen. Ein Polizist wurde bei der Festnahme verletzt. Der 16-jährige Begleiter flüchtete zunächst, wurde aber kurz darauf von einer Streife gestellt. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten über 500 Gramm Cannabis bei dem 17-Jährigen und etwa 60 Gramm Drogen bei dem 16-Jährigen. Beide wurden nach Abschluss der Maßnahmen ihren Müttern übergeben. Gegen die Jugendlichen wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz (KCanG), Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet. Die Polizei Sachsen führt die weiteren Ermittlungen durch.

Bereits am Abend zuvor gegen 21:48 Uhr kam es am Bahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung, als ein 26-jähriger Deutscher versuchte, einem 18-jährigen Deutschen eine Bierflasche zu stehlen. Der Täter stieß den jungen Mann gewaltsam gegen eine Sitzbank. Die Bundespolizei sicherte Videomaterial und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle registriert, wovon 11994 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 10753, darunter 9174 Männer und 1579 Frauen. 2636 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 12834 Fälle registriert, wovon 11702 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 10321, darunter 8806 Männer und 1515 Frauen. 2907 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 13.353 12.834
Anzahl der aufgeklärten Fälle 11.994 11.702
Anzahl der Verdächtigen 10.753 10.321
Anzahl der männlichen Verdächtigen 9.174 8.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.579 1.515
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.636 2.907

Quelle: Bundeskriminalamt

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