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Dresden: Internationaler Haftbefehl vollstreckt, Verstoß gegen Waffengesetz

Die Bundespolizei Dresden hat einen gesuchten Mann festgenommen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der 26-Jährige wurde dem Haftrichter vorgeführt und inhaftiert.

Foto: Depositphotos

Dresden (ost)

Am Dienstagmorgen, dem 26.05.2026, wurde ein gesuchter Mann, der international per Haftbefehl gesucht wurde, von der Bundespolizei Dresden festgenommen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Um 08:43 Uhr führten Einsatzkräfte im Rahmen der Grenzkontrollen eine Überprüfung des internationalen Reisezugs (Prag-Dresden) durch. Bei der Kontrolle des 26-jährigen Kroaten stellten sie fest, dass er von den kroatischen Behörden wegen schwerer Drogenkriminalität zur Festnahme und Auslieferung ausgeschrieben war.

Bei der Überprüfung des Mannes fanden die Beamten auch eine verbotene Waffe: Ein illegales Pfefferspray, das als Duschgel-Flasche getarnt war. Da es sich um einen verbotenen Gegenstand gemäß dem Waffengesetz handelte, wurde das Spray beschlagnahmt und es wurde Anzeige erstattet.

Nach Absprache mit der Generalstaatsanwaltschaft wurde der 26-Jährige am heutigen Mittwochvormittag, dem 27.05.2026, dem Haftrichter vorgeführt. Nach Bestätigung der Haft wurde er um 11:30 Uhr in die Justizvollzugsanstalt Dresden eingeliefert, wo er nun auf seine Auslieferung wartet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 13.353 Fälle erfasst, von denen 11.994 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 10.753, wobei 9.174 männliche und 1.579 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 2.636 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 12.834 Fälle von Drogenkriminalität registriert, von denen 11.702 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 10.321, darunter 8.806 Männer und 1.515 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 2.907. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 13.353 12.834
Anzahl der aufgeklärten Fälle 11.994 11.702
Anzahl der Verdächtigen 10.753 10.321
Anzahl der männlichen Verdächtigen 9.174 8.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.579 1.515
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.636 2.907

Quelle: Bundeskriminalamt

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