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Dresden: Internationaler Zolltag 2026

Zöllner leisten unverzichtbaren Beitrag für Wirtschaft und Sicherheit, Ziel: Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für Zolls Schutzfunktion

Die Warenabfertigung erfolgt effizient mittels elektronischem Abfertigungssystem Quelle: Symbolbild Zoll
Foto: Presseportal.de

Dresden (ost)

Entweder bei der Überwachung des grenzüberschreitenden Handels oder im Kampf gegen (organisierte) Kriminalität: Zöllner und Zöllnerinnen in Deutschland leisten täglich einen unverzichtbaren Beitrag für Wirtschaft und Sicherheit, für Gesundheit und Umweltschutz.

Das Ziel des Internationalen Zolltages, der jedes Jahr am 26. Januar gefeiert wird, besteht darin, das öffentliche Bewusstsein für die wichtige Schutzfunktion des Zolls zu stärken und seine Bedeutung für Staat, Wirtschaft und das gesellschaftliche Wohlergehen sichtbar zu machen.

Die tägliche Wachsamkeit des Zolls und sein konsequentes Engagement sind von entscheidender Bedeutung, um den wachsenden globalen Bedrohungen wie illegalem Waffen- und Drogenhandel und Finanzkriminalität entgegenzuwirken, unsichere und gesundheitsgefährdende Produkte aus dem Verkehr zu ziehen und einen fairen Wettbewerb in der Wirtschaft zu gewährleisten.

Hinter jeder Kontrolle und jedem Eingreifen steht ein gemeinsames Ziel: Menschen zu schützen, Schaden zu verhindern und die Sicherheit und Stabilität unserer Gesellschaft zuverlässig zu gewährleisten.

Zusätzliche Information:

Die Weltzollorganisation (WZO) wurde 1952 unter dem Namen „Brüsseler Zollrat“ gegründet. Heute sind 184 Staaten und Gebiete Mitglieder dieser Organisation. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Zollformalitäten weltweit zu harmonisieren und zu vereinfachen im Interesse des internationalen Handels.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle registriert, wovon 11994 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 10753, wobei 9174 männliche und 1579 weibliche Verdächtige waren. 2636 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 12834 Fälle gemeldet, von denen 11702 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 10321, wobei 8806 männliche und 1515 weibliche Verdächtige waren. 2907 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 13.353 12.834
Anzahl der aufgeklärten Fälle 11.994 11.702
Anzahl der Verdächtigen 10.753 10.321
Anzahl der männlichen Verdächtigen 9.174 8.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.579 1.515
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.636 2.907

Quelle: Bundeskriminalamt

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