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Dresden: Zwei Festnahmen am Dresdner Hauptbahnhof durch Bundespolizei

Die Bundespolizeiinspektion Dresden nahm zwei gesuchte Personen fest. Eine Frau wurde wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz inhaftiert, ein Mann wegen Beleidigung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Foto: Depositphotos

Dresden (ost)

Beamte der Bundespolizeiinspektion Dresden haben am Donnerstag (16.07.2026) am Hauptbahnhof Dresden zwei gesuchte Personen festgenommen und in Justizvollzugsanstalten überstellt.

Am Nachmittag wurde eine 40-jährige Deutsche von den Polizisten kontrolliert. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Frau wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz von der Staatsanwaltschaft Dresden gesucht wurde. Gegen 15:45 Uhr wurde sie dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Dresden vorgeführt. Dieser erließ den Haftbefehl, woraufhin die Frau in die Frauenjustizvollzugsanstalt Chemnitz gebracht wurde.

Kurz vor Mitternacht, gegen 23:40 Uhr, wurde ein 31-jähriger Deutscher am Hauptbahnhof Dresden von den Bundespolizisten festgenommen. Gegen ihn lagen zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Berlin sowie eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Dresden vor.

Da er die Geldstrafe von insgesamt 7.440 Euro wegen Beleidigung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis nicht zahlen konnte, musste der Mann die Ersatzfreiheitsstrafe antreten. Er verbüßt nun eine 154-tägige Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Dresden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle registriert, wovon 11994 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 10753, darunter 9174 Männer und 1579 Frauen. 2636 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 12834 Fälle gemeldet, von denen 11702 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 10321, wobei 8806 Männer und 1515 Frauen betroffen waren. 2907 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 13.353 12.834
Anzahl der aufgeklärten Fälle 11.994 11.702
Anzahl der Verdächtigen 10.753 10.321
Anzahl der männlichen Verdächtigen 9.174 8.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.579 1.515
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.636 2.907

Quelle: Bundeskriminalamt

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