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Dresden: Zwei Verletzte bei Straßenbahn-Pkw-Kollision

Eine Straßenbahn kollidierte mit einem Pkw, wobei zwei Insassen verletzt wurden. Die Rettung erforderte den Einsatz von hydraulischen Geräten.

© Feuerwehr Dresden Mit diesen hydraulischen Rettungsgeräten (Schere & Spreizer) wurde die Patientin gerettet.
Foto: Presseportal.de

Dresden (ost)

Am 21. Juli 2026, von 17:20 Uhr bis 18:30 Uhr, ereignete sich ein Vorfall in der Freiberger Straße in der Wilsdruffer Vorstadt.

Aus bisher unbekannten Gründen kam es am frühen Abend zu einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe und einem Skoda Pkw. Der Pkw wurde von der Straßenbahn auf der Fahrerseite getroffen. Die beiden Insassen des Pkw, die etwa 68 Jahre alt waren, wurden verletzt. Während der Beifahrer das Fahrzeug eigenständig verlassen konnte, war die Fahrerin im Auto eingeschlossen. Der Straßenbahnfahrer war geschockt und wurde von Rettungskräften betreut. Die Passagiere der Straßenbahn blieben unverletzt.

Um die eingeklemmte Patientin aus dem Skoda zu befreien, musste die Straßenbahn zunächst zurückgesetzt werden. Dann schufen die Rettungskräfte mit hydraulischem Gerät eine große Seitenöffnung. Dazu entfernten sie beide Türen auf der Fahrerseite sowie die B-Säule. Anschließend wurde die Frau schonend und achsengerecht aus dem Fahrzeug gerettet. Beide Verletzten wurden vor Ort medizinisch versorgt und mit Krankenwagen in Krankenhäuser gebracht.

Die Polizei hat die Untersuchungen zur Unfallursache eingeleitet. Während des Einsatzes mussten die Freiberger Straße und der Freiberger Platz gesperrt werden.

Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Altstadt, der Rettungswache Friedrichstadt sowie der B-Dienst im Einsatz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Sachsen insgesamt 69.325 Verkehrsunfälle. Davon waren 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 997 Fälle aus, was 1,44% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 447 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 60.197, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 86,83% entspricht. Innerorts ereigneten sich 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 69.325
Unfälle mit Personenschaden 7.684
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 997
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 447
Übrige Sachschadensunfälle 60.197
Ortslage – innerorts 6.069
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.922
Ortslage – auf Autobahnen 918
Getötete 130
Schwerverletzte 1.757
Leichtverletzte 8.022

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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